Ägypten

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Schießerei am Katharinenkloster

Auf der Sinai-Halbinsel kam es zu einem Anschlag auf Sicherheitskräfte vor dem berühmten Katharinenkloster. Erst Ende des vergangenen Jahres hatten Veranstalter Ausflüge zu dem christlichen Kloster wieder angeboten.

19.04.2017, 13:04 Uhr
Das griechisch-orthodoxe Katharinenkloster am Fuße des Berges Sinai gehört seit dem Jahr 2002 zum Unesco-Welterbe.
Foto: imago stock&people

Bei einem Anschlag auf Sicherheitskräfte nahe des Katharinenklosters auf der Sinai-Halbinsel kam ein Polizist ums Leben. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu dem Angriff. Das Katharinenkloster war vor den jüngsten Zwischenfällen auf dem Sinai ein beliebtes Ausflugsziel. Bis zu 50.000 Touristen besichtigten das Kloster jährlich.

Der Reiseveranstalter FTI hatte Ende des vergangenen Jahres die Ausflüge zum Katharinenkloster wieder aufgenommen. Das ändert sich durch den jüngsten Zwischenfall: „Obwohl bisher keine grundlegende Neubewertung der allgemeinen Sicherheitslage in Ägypten vorgenommen wurde, bieten wir in den nächsten Tagen keine Ausflüge zum Katharinenkloster an.“

Das Auswärtige Amt hat seinen Reisehinweis für Ägypten nach dem Angriff beim Kloster nicht aktualisiert. Nach wie vor heißt es dort: „In allen Regionen der Sinai-Halbinsel wird insbesondere von individuell organisierten und nicht durch staatliche Sicherheitskräfte begleiteten Überlandfahrten abgeraten, ebenso von unbegleiteten Busfahrten im Großraum Sharm al-Sheikh in Richtung Nuweiba und zum Katharinenkloster. Es wird empfohlen, vor der Reise bei den Reiseveranstaltern nachzufragen.“

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