Air Berlin

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Wöhrl warnt vor Scheitern der Gespräche

Die Flugausfälle bei Air Berlin könnten mögliche Investoren verunsichern, meint Hans Rudolf Wöhrl. Der Unternehmer befürchtet zudem, dass das Geld bis zu einer Übernahme knapp werden könnte.

14.09.2017, 10:58 Uhr
Hans Rudolf Wöhrl will um Air Berlin mitbieten.
Foto: imago stock&people

Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl warnt vor einem Scheitern der Gespräche über eine Übernahme der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin. Mögliche Investoren könnten durch die Flugausfälle „verunsichert werden und sich aus dem Bieterverfahren zurückziehen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.

„Bisher konnte ich unsere Partner bei der Stange halten, aber auch in diesem Kreis fragt man sich, ob die Piloten wissen, was sie tun.“ Wöhrl will das Unternehmen als Ganzes erhalten und für die Airline bis zu 500 Mio. Euro bieten.

Seit Tagen fallen bei Air Berlin zahlreiche Flüge aus, weil etliche Piloten sich krankgemeldet hatten. Hinter der Krankheitswelle wird ein illegaler Streik der Piloten vermutet. Am Mittwoch gab es dann die Entwarnung: Viele Crews wollten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Wöhrl befürchtet, dass der staatliche 150-Millionen-Euro-Kredit verbraucht sein könne, ehe die Kaufverträge ausgehandelt seien. Das würde zur „Einstellung des Flugbetriebes und damit möglicherweise zu einem klassischen Insolvenzverfahren führen“, sagte er. Die Bundesregierung hatte den Kredit bewilligt, um den Flugbetrieb während des Insolvenzverfahrens zu sichern. Von den 150 Mio. Euro seien bereits 24 Mio. Euro an die Fluggesellschaft überwiesen worden, meldete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin. (dpa)

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