Air Transat

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Abschied aus Deutschland

Der kanadische Ferienflieger Air Transat beendet in Kürze die Dienste zwischen Frankfurt und Westkanada. Andere Märkte erscheinen vielversprechender.

09.10.2014, 12:05 Uhr
Eine reine Airbus-Großraumflotte betreibt die kanadische Air Transat.
Foto: Airtransat

Mit Ablauf dieses Monats zieht sich Air Transat aus Deutschland zurück. Die beiden letzten Routen von Frankfurt nach Calgary und Vancouver werden nicht, wie noch vor kurzem mitgeteilt, zum Sommer 2015 wieder aufgenommen. Offiziell heißt es nun dazu: „Als Konsequenz der Veränderungen im deutschen Markt hat sich Air Transat für eine Neugestaltung des Flugplanes entschieden und wird ihre Kräfte auf anderen europäischen Märkten bündeln und erweitern.“

Alle bis zum 16. Oktober 2014 ausgestellten und bezahlten Tickets werden von Air Transat auf andere Airlines umgebucht. Reisebüros steht die Airline telefonisch unter 0031-20-6551-111 zur Verfügung. Wie bisher betreut die gebürtige Deutsche Nicole Conrad als Sales Managerin die Airline in der Niederlande. Ihr Vorgesetzter Marc Koenis, General Manager bei Air Transat (Air Consultant Europe BV) in Schiphol, verlässt allerdings nach zehnjähriger Tätigkeit die Fluggesellschaft.

In früheren Jahren steuerte Air Transat in Deutschland mehrere Flughäfen an, darunter beispielsweise auch Hamburg, wo es während des Sommers einen Toronto-Flug gab. Doch das Angebot schrumpfte sukzessive zusammen. Dabei ist die Airline, die zum führenden kanadischen Reisekonzern Transat AT mit Sitz in Montreal gehört, nach wie vor mit ihrer Flotte von 21 Airbus-Jets gut im Geschäft und befördert jährlich mehr als drei Millionen Passagiere zwischen 28 Ländern.

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