Airbnb

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Wenige sorgen für viel Umsatz

Der US-amerikanische Hotelverband hat sich die Struktur von Airbnb genau angesehen. Demnach wird ein großer Teil des Umsatzes nicht von Gelegenheitsvermietern erwirtschaftet, sondern von professionellen Anbietern. Airbnb kritisiert die Studie.

22.01.2016, 14:28 Uhr
Viele Anbieter bei Airbnb haben mehrere Wohnungen in petto.
Foto: Emma Hardy

Nach Angaben der American Hotel & Lodging Association (AH & LA) wird 40 Prozent des Airbnb-Umsatzes in den zwölf größten US-Städten von Anbietern generiert, die mindestens zwei Wohnungen zur Verfügung stellen. 30 Prozent des Umsatzes wird von sogenannten „Full-Time-Vermietern“ gemacht, die Wohnungen mindestens 360 Tage im Jahr anbieten.

Der Verband hatte die Auswertung bei der Penn State University’s School of Hospitality Management in Auftrag gegeben. Demnach machten Vermieter bei Airbnb in 13 Monaten (bis September 2015) in den zwölf Städten einen Umsatz von 1,3 Mrd. US-Dollar. Der Durchschnittsumsatz bei den Full-Time-Vermietern lag bei 142.000 Dollar.

„Ein großer Umsatzanteil bei Airnb wird von den Anbietern erwirtschaftet, die mehrere Wohnungen vermieten und diese ganzjährig anbieten“, so AH & LA-CEO Katherine Lugar. „Diese Vermieter drücken sich vor Steuern, umgehen die Gesetze und verspotten die Sicherheitsstandards.“ Airbnb nannte die Studie fehlerhaft und irreführend. In New York zum Beispiel würden 95 Prozent der Vermieter nur ein Objekt anbieten. (ASC)

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