Iran Air

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Airbus winkt eine Riesen-Order

Lange musste Airbus darauf warten, endlich wieder einen Auftrag für den größten Passagierjet A-380 zu erhalten. Jetzt hat Iran angekündigt, gleich mehrere Großraumjets zu bestellen.

25.01.2016, 11:53 Uhr
Endlich wieder ein ernsthafter Interessent für die A-380, den größten Jet aus dem Hause Airbus.
Foto: Airbus

Nach Ende des Wirtschaftsboykotts gegen den Iran, will dessen Regierung so rasch wie möglich wieder ökonomische Beziehungen mit dem Ausland aufbauen. Irans stellvertretender Verkehrsminister Asghar Fachrieh Kaschan hat nach Medienberichten angekündigt, dass bei Airbus 127 Flugzeuge bestellt werden sollten, darunter acht Airbus A-380.

Demnach sollen 16 Flugzeuge des neuen Typs A-350 geordert werden, sowie weitere Lang- und Mittelstreckenflugzeuge. Die Vertrags- und Finanzierungsgespräche dürften sich jedoch noch einige Wochen hinziehen.

Die Flotte der staatlichen Iran Air ist durch den Wirtschaftsboykott veraltet. Die Airline fliegt unter anderem mit Jumbojet-Typen, die seit vielen Jahren nicht mehr hergestellt werden.
Foto: Iran Air

Airbus hat bisher 319 der A-380-Jets verkauft und 179 ausgeliefert. Der Auftragsbestand beläuft sich also auf nur noch 140 Flugzeuge. Angesichts der Entwicklungskosten für den Riesenflieger und der anfänglichen Probleme gehen Experten davon aus, dass Airbus nahezu 1000 dieser Flugzeuge verkaufen muss, um mit ihm in die Gewinnzone zu kommen. Tim Clark, President von Emirates Airline, fordert inzwischen, dass der Jet überarbeitet werden solle, um seine Effizienz zu verbessern.

Iran Air beziffert die eigene Flottenstärke mit 43, darunter sind laut ihrer Website reichlich angejahrte Jets wie Airbus A-300 und A-310 sowie Boeing B-747-200. Diese Modelle werden seit Jahren nicht mehr hergestellt. (GJ)

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