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Starke Flugzeugverkäufe sichern Gewinnanstieg

Mehr verkaufte Flugzeuge und Aufträge auf Rekordniveau haben der Airbus Group 2015 ein deutliches Gewinnplus gesichert. Das Ergebnis stieg im vergangenen Jahr um 15 Prozent. Vorstandschef Tom Enders plagt aber eine Sorge.

24.02.2016, 11:01 Uhr
Die A-380 verkauft sich laut Airbus wieder besser.
Foto: Airbus

Damit kommt Airbus auf einen Gewinn von 2,696 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in London mitteilte. Den Umsatz konnte die Airbus Group um sechs Prozent auf 64,5 Mrd. Euro verbessern, 11,5 Mrd. davon entfielen auf den Rüstungsbereich.

Vorstandschef Tom Enders hält selbstgesteckte Ziele für erfüllt: „Wir bestätigen unseren Ausblick für 2016 und darüber hinaus.“ Nach schwierigen Jahren für den Großraumflieger A-380 sieht die Airbus Group bei dem Programm im operativen Geschäft erstmals die Gewinnschwelle erreicht. 2016 will Airbus insgesamt 650 Flugzeuge ausliefern, im vergangenen Jahr war mit 635 Stück bereits ein Rekord erzielt worden. Bei den Zivilflugzeugen wird zudem ein weiterer Anstieg des Auftragsbestands erwartet.

Enders warnte eindringlich vor einem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union. „Ein Brexit würde unsere Wettbewerbsfähigkeit in Großbritannien nicht steigern“, sagte Enders. „Bei einer solchen Entscheidung könnte niemand die Konsequenzen absehen.“

Airbus habe keine Vorstellungen, welche Folgen ein mögliches EU-Ausscheiden des Vereinigten Königreichs haben könnte: „Geschäftsleute gehen nicht gern ins Dunkle und Unbekannte.“

Enders sprach nach der Brüsseler Einigung mit Premier David Cameron von einem „gute Ergebnis für Großbritannien und für die Europäische Union“. Es hänge nun an den Menschen in Großbritannien, die am 23. Juni entscheiden sollen. Der britische Chef der Airbus-Gruppe, Paul Kahn, ergänzte: „Der Erfolg der Airbus Group in Großbritannien basiert auf Integration und Teamwork auf europäischer Ebene.“ Ein Brexit würde die globale Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen. (dpa)

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