ANA

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Erste Order für den A-380

Die erste japanische Fluggesellschaft, die das weltgrößte Passagierflugzeug betreiben wird, ist die ANA. Bei Airbus wurden drei Jets des Riesenfliegers geordert.

29.01.2016, 09:01 Uhr
Drei Airbus A-380 kommen auf einen Listenpreis von zusammen 1,3 Mrd. US-Dollar.
Foto: Airbus

Warmer Regen für Europas Flugzeug-Hersteller Airbus. Unmittelbar nach der Großbestellung für Iran Air ordert nun auch ANA erste Exemplare vom A-380 in Paris. Die japanische Fluggesellschaft will von 2019 an der weltweit 19. Betreiber des Riesenfliegers sein. Derzeit setzen 13 Fluggesellschaften A-380 auf mehr als 100 Routen zwischen 50 Destinationen ein.

ANA hat ihre ersten A-380 mit Trent-900-Triebwerken des Herstellers Rolls-Royce bestellt. In einer typischen Drei-Klassen-Bestuhlung verfügt der Jet über 544 Sitze und ist für eine Reichweite von 15.200 Kilometer ausgelegt. ANA hatte bei Airbus bislang vorrangig kleinere Jets bestellt, zuletzt 37 Maschinen der A-320-Familie.

Japanische Medien berichten allerdings, dass die A-380-Order nicht ganz freiwillig erfolgte. ANA war bei dem insolventen Billigflieger Skymark eingestiegen, der sechs A-380 bei Airbus bestellt hatte. Nachdem dieser Deal geplatzt war, wollte ANA mit dem Kauf von drei A-380 eine Vertragsstrafe abwenden, berichtete die japanische Zeitung „Nikkei“. (LS/dpa)

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