Ankara-Anschlag

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Selbstmordattentäter vermutet

Bis auf zwei der 37 Toten sind alle Opfer des fatalen Anschlags vom Sonntag mittlerweile identifiziert. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu geht von einem Selbstmordattentat aus.

15.03.2016, 08:57 Uhr

Nach dem Anschlag von Ankara am Sonntag weisen die Ermittlungen nach Angaben des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu auf eine Urheberschaft der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK hin. „Es gibt sehr ernste, beinahe sichere Hinweise, die vor allem auf die separatistische Terrororganisation hindeuten“, sagte Davutoglu am Montagabend nach einem Besuch von Verletzten des Anschlags in einem Krankenhaus in Ankara. Die Untersuchung sei aber noch nicht endgültig abgeschlossen.

Davutoglu sagte weiter, elf Menschen seien im Zusammenhang mit dem Anschlag festgenommen worden. 35 der 37 Toten seien inzwischen identifiziert worden, die DNA der beiden anderen werde noch untersucht. Mindestens ein, möglicherweise aber auch zwei Selbstmordattentäter seien unter den Toten.

Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus sagte: „Es steht fest, dass eine Frau die Selbstmordattentäterin war.“ Nach zehn Verdächtigen werde noch gefahndet. (dpa)

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