ASL Airlines

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Dreimal Frankreich, bitte!

Spannend für Geschäftsreisende: Ab Hamburg und Wien kommen sie direkt in mehrere französische Städte. Dabei verfolgt die Fluggesellschaft ein ungewöhnliches Business-Modell.

von Lutz Schmidt, 08.07.2016, 09:00 Uhr
Rufzeichen „French Post“: ASL Airlines France
Foto: ASL

Schon seit mehr als 15 Jahren bietet die heutige ASL Airlines France – vormals Europe Airpost – Passagierflüge an. Doch abseits von Frankreich ist die Fluggesellschaft dermaßen unbekannt, dass selbst ihr Chef Jean-Francois Dominiak über den Namen seiner Airline klagt. Doch daran wird vorerst nichts zu ändern sein: ASL Airlines France gehört mit ihren 15 Jets zu einem Konzern, der auch Töchter in Irland, der Schweiz und Ungarn betreibt – allesamt unter „ASL Airlines“.

Drei Strecken ab Hamburg

Beteiligt ist die ASL Aviation Group zudem an Fluggesellschaften in Indien, Südafrika und Thailand. Dabei wird das Risiko breit gestreut: Reine Frachtflüge werden ebenso vorgenommen wie Charter- und Liniendienste. Das ist auch bei ASL Airlines France so, die seit Langem schon Nacht für Nacht für Frankreichs Post unterwegs ist. Dafür setzt sie unter anderem Boeing B-737-300QC ein. Das QC steht dabei für „Quick Change“, also „schneller Wechsel“. Binnen 20 Minuten lässt sich das Frachtflugzeug in ein reines Passagierflugzeug umrüsten. Dann finden 147 Reisende darin Platz. Zwei dieser heutzutage seltenen Maschinen sind zudem an französischen Regionalflughäfen stationiert: in Bordeaux und Lyon.

Und von dort sowie von Toulouse und Marseille entwickelt Jean-Francois Dominiak nun Liniendienste zu geschäftlich und touristisch interessanten Metropolen. Nach Wien war dabei Hamburg erste Wahl. Jeweils montags und freitags geht es von der Hansestadt seit Mai 2016 nach Marseille und Lyon; jeweils dienstags und donnerstags nach Bordeaux. Ab Wien startet ASL montags und freitags sowohl nach Bordeaux als auch nach Toulouse.

Dabei verfolgt ASL einen ungewöhnlichen Ansatz: Nachts sind die Maschinen wie gewohnt für die Post unterwegs, tagsüber kommen sie mitunter auf Liniendiensten zum Einsatz. Aber niemals mehr als zweimal pro Woche auf der gleichen Route. „Dafür sind unsere B-737 zu groß, sie fliegen ja schließlich aus der Provinz“, sagt Dominiak. Ihm geht es nicht um eine maximale Stundenzahl in der Luft für die Jets. Diese fliegen viel seltener als Billigflieger.

Preis wichtiger als Name

Bleibt die Frage: Wie soll man mit dem Namen ASL Airlines in Hamburg und Wien bekannt werden? Dominiak zeigt sich hier optimistisch: „Schon bevor wir auch nur den ersten Flug vorgestellt haben, hatte ein Hamburger im Internet gleich eine ganze Reihe von Flügen nach Bordeaux gebucht.“ In Online-Zeiten, so mutmaßt er, spielt der Name einer Airline vielleicht gar nicht mehr die entscheidende Rolle – sondern eher der Preis. Und da kann ASL mit Raten für den einfachen Flug ab 49 Euro inklusive Freigepäck deutlich punkten.

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