Bahnverkehr

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Nach Sturmtief noch Umleitung für Züge

Die Folgen von „Xavier“ beeinträchtigen weiter den Zugverkehr – einige Strecken blieben auch am Montag gesperrt. Mehr Zeit einplanen müssen etwa Reisende von Berlin nach Hamburg.

09.10.2017, 17:50 Uhr
Der Sturm „Xavier“ brachte viele Bäume zu Fall.
Foto: imago/Travel-Stock-Image

Auch mehrere Tage nach dem Sturm „Xavier“ sind noch einige Bahnstrecken in Deutschland gesperrt. Die Trasse zwischen Hamburg und Berlin ist in Richtung Bundeshauptstadt seit Montag wieder frei. In der Gegenrichtung gibt es noch bis zum 15. Oktober eine Umleitung, die die Fahrzeit um bis zu 60 Minuten verlängert. Der Grund: Der Sturm hat zahlreiche Strom- und Signalmasten an der Strecke umgeknickt, wie eine Bahnsprecherin erläutert. Die neuen Masten müssten erst wieder einbetoniert werden.

Der Verkehr auf der Strecke Osnabrück–Hamburg wird nach Angaben der Bahn am Dienstag wiederaufgenommen, ebenso auf dem Abschnitt Dortmund–Osnabrück. Die Strecke Leer–Oldenburg–Bremen bleibt bis Mittwoch gesperrt. Die Züge zwischen Hannover, Braunschweig und Magdeburg fahren wieder auf dem üblichen Weg. Es könne aber noch zu einzelnen Verspätungen und Zugausfällen kommen.

Die Strecke Hamburg–Schwerin ist eingleisig wieder frei. Dort fahren zunächst nur Regionalzüge und noch keine Fernzüge. Die ICE von Hannover nach Berlin fahren wieder regulär über Wolfsburg. In Gegenrichtung bleibt es vorerst bei der Umleitung über Braunschweig. Die Bahn hatte am Sonntag eine weitere Hauptstrecke freigegeben: Zwischen Hannover und Bremen waren die Schäden beseitigt, der reguläre Fahrplan konnte jedoch nicht sofort eingehalten werden. „Der Betrieb muss erst wieder hochgefahren werden“, hieß es. Auf der wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen Berlin und Hannover rollten die Züge seit Samstag wieder.

Die durch „Xavier“ verursachten Schäden seien erheblich, teilte die Bahn mit. Allein auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg habe es auf einer Länge von mehr als 40 Kilometern „massive Beschädigungen“ gegeben. Der Sturm, der am vorigen Donnerstag vor allem über Nord- und Ostdeutschland tobte, habe auf rund 1000 Kilometern Bahninfrastruktur beschädigt.

Die Wetteraussichten für Deutschland sind immerhin einigermaßen beruhigend: Neue Regenwolken sorgen zwar für einen trüben und windigen Start in die zweite Oktober-Woche, zumindest droht nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach aber kein neuer Sturm wie „Xavier“. (dpa)

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