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Sorge um den Frankfurter Flughafen

Während die in Deutschland aktiven Airlines das dritte Terminal für den Airport Frankfurt fordern, bremst Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Barig-Chef Michael Hoppe sieht aber keine Alternative.

20.11.2014, 14:21 Uhr
Der Barig-Vorsitzende Michael Hoppe fordert das dritte Terminal für Frankfurt.
Foto: Barig

Tarek Al-Wazir, grüner Wirtschaftsminister in Hessen, hat sich in Frankfurt den Fluggesellschaften gestellt. Während der Vollversammlung des Barig (Board of Airline Representatives in Germany) erläuterte Al-Wazier seine Position zur Entwicklung des Flughafens. Deutschlands größter Airport bleibt ein Spannungsfeld in der lokalen Politik, insbesondere in Sachen Lärmbelastung der Anwohner.

Während der Flughafen mit seiner aktuell bestehenden Infrastruktur schnell an die Grenzen seiner Entwicklungsmöglichkeiten stoßen würde, könne das internationale Umfeld stark wachsen. Der Bau des Terminals 3 sei daher unerlässlich, so Hoppe. „Die wichtige Drehscheibe des internationalen Luftverkehrs ist das Rückgrat der Luftverkehrswirtschaft und der Industrie, für die Region und für Deutschland, nicht zuletzt aufgrund seiner geographischen Lage im Herzen Europas.“

Al-Wazir machte jedoch seine Perspektive klar: „Die wirtschaftliche Entwicklung des Flughafens kann deshalb nicht alleiniger Maßstab der Politik sein. Es ist vorrangiges Ziel der Landesregierung, die Belastungen weitest möglich zu verringern, ohne die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens einzuschränken.“

Die Airlines betonten, dass sie mit lärmmindernden Maßnahmen an den Flugzeugen einen wichtigen Beitrag leiteten. Zudem soll durch veränderte Betriebsabläufe auf den Start- und Landebahnen eine siebenstündige Nachtruhe organisiert werden.

Den Bau des dritten Terminals stimmte Al-Wazir ebenfalls nicht uneingeschränkt zu: „Eine Investition von über zwei Milliarden Euro ist eine betriebswirtschaftliche Herausforderung, die sorgfältig erwogen sein will. Dazu gehört auch die Frage nach alternativen Antworten auf die Annahmen zur Entwicklung des Verkehr- und Passagieraufkommens in Frankfurt.“

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