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Dobrindt droht Berlins Flughafenchef

Am künftigen Hauptstadt-Flughafen soll ein neues Regierungsterminal entstehen. Doch die Frage nach dem Wann und dem Wo sorgt für Zündstoff. Diesen Freitag tagt der Aufsichtsrat.

10.03.2016, 14:07 Uhr
Der BER soll 2017 eröffnen.
Foto: Anna Schürmann

Vor der Sondersitzung des Aufsichtsrats für den neuen Hauptstadt-Flughafen diesen Freitag erhöht der Bund den Druck auf Flughafenchef Karsten Mühlenfeld. „Ich nehme die Geschäftsführung beim Wort, die die Inbetriebnahme für Ende 2017 in Aussicht gestellt hat“, sagte der CSU-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“. Mit Blick auf mögliche weitere Verzögerungen betonte er, die Geschäftsführung werde dies in der Sonder-Aufsichtsratssitzung darlegen müssen. „Jetzt müssen endlich die identifizierten Mängel abgestellt werden“, sagte Dobrindt. Dann müsse der Flughafen zügig ans Netz. Über künftige Kapazitäten sei dann erst nach der Inbetriebnahme zu sprechen.

Der Zeitplan für die Eröffnung 2017 gerät immer stärker unter Druck. Das Bauordnungsamt fordert weitere Nachweise sowie Nachbesserungen an den Unterlagen zum Umbau der Brandschutzanlage. Das könnte auch zusätzliche Bauarbeiten im Terminal nach sich ziehen. Der Bund ist neben den Ländern Berlin und Brandenburg Flughafen-Gesellschafter.

Dobrindt unterstrich, dass der Bund am vorgesehenen Standort des Regierungsterminals festhalten will. „Wir sind nicht bereit, die Kapazitätsprobleme des Berliner Flughafens auf Kosten des Regierungsterminals zu lösen.“ Umso verwunderter sei er, dass die Flughafen-Gesellschaft „ohne jede Vorwarnung einfach einen Vertrag mit dem Bund gekündigt hat. Das wird nicht ohne Folgen bleiben.“ (dpa)

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