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Careforce setzt auf Firmenkreditkarten

Careforce hat seine Außendienstler mit Corporate Cards ausgestattet. Flug- und Bahnbuchungen werden über das zentrale Reisestellenkonto vorgenommen. Die Vorteile für Firma und Beschäftigte sind groß.

von Oliver Graue, 04.04.2016, 09:00 Uhr
Der Personalvermittler Careforce setzt auf Corporate Cards.
Foto: Thinkstock

Für Gerriet Hellge, Leiter der Finanzbuchhaltung bei Careforce, steht fest: Die Einführung von Firmenkreditkarten im vergangenen Jahr hat sich gelohnt. Und das in doppelter Weise. „Zum einen ist der Alltag unserer Außendienstler dadurch flexibler geworden“, sagt Hellge: Mit der Karte können sie nicht nur bezahlen, sondern sich auch einfach Geld am Automaten besorgen. Zum anderen profitiert das Unternehmen. „Das Nachhalten der Spesenvorschüsse war für uns ein immenser Aufwand“, sagt Hellge. Und die Abrechnung erfolgte in der Regel fallweise. „In der gewonnen Zeit können sich unsere Mitarbeiter jetzt anderen Aufgaben widmen.“

American Express Corporate Card im Einsatz

Seit Anfang 2015 stattet die Kölner Firma, die Außendienstmitarbeiter für die pharmazeutische Industrie rekrutiert und bereitstellt, die Beschäftigten mit der American Express Corporate Card aus. Ziel sei es, die mehr als 500 Außendienstler von internen Aufgaben zu entlasten: „Jetzt können sie stärker im Tagesgeschäft unterstützen.“ Und auch, wenn alle über die Karte getätigten Ausgaben zunächst die Privatkonten der Mitarbeiter belasten, so können sie dank des Zahlungsziels von 28 Tagen sicher sein, dass das Geld nach der Reisekostenabrechnung schnell wieder auf dem Konto ist – oft sogar, bevor es überhaupt abgehoben wurde.

Größere Transparenz bei Geschäftsreise-Ausgaben

Während die Beschäftigten mit jeweils eigenen Corporate Cards ausgestattet wurden, ist für die Buchung von Flug- und Bahnreisen das Reisestellenkonto IBTA von American Express im Einsatz. Über dieses rechnet das Unternehmen zentral mit dem Reisebüro ab. Zwar hatte Careforce auch vorher schon alle Airline- und Zugtickets zentral gebucht, dies geschah allerdings über eine normale Kreditkarte. Diese bot freilich kein Reporting. „Mit den Auswertungsfunktionalitäten können wir Dateien nun viel einfacher in unser Buchungssystem einpflegen“, sagt Hellge, der als weiteren Vorteil die nun „größere Transparenz bei den Reiseausgaben“ aufführt.

Keine Bargeld-Vorschüsse mehr, vereinfachte Abrechnung und eine gute Kostenübersicht: Nach Ansicht von Travel-Management-Experten wie der Beraterin Andrea Zimmermann (btm4u) kann sich der Einsatz von Firmenkreditkarten schon ab fünf Exemplaren lohnen. Noch aber setzen viele Mittelständler auf Vorschüsse und ein manuelles Belegwesen. Damit, so belegen es Studien immer wieder, fallen jedoch bis zu 30 Euro Aufwandskosten an.

Über Careforce

Carfeforce gilt als einer der größten Anbieter, was die Rekrutierung und Bereitstellung von Außendienstmitarbeitern für die pharmazeutische Industrie angeht. Der Personal- und Vertriebsdienstleister stellt aus einem Pool von mehr als 500 Beschäftigten einzelne Experten und komplette Teams bereit, die projektbezogen pharmazeutische und medizinische Produkte bewerben. Careforce, im Jahr 2000 gegründet, übernimmt dabei das Schnittstellenmanagement zwischen seinem Außendienst und den Kunden. Sitz des Unternehmens ist Köln.

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