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Dabei fließen nicht nur sämtliche Buchungsdaten in die Abrechnungssoftware ein, um einen nahtlosen Prozess zu gewährleisten. Auch können die Reisenden demnächst sowohl direkt über ihren Online-Kalender als auch via Handy-App buchen. „Das Buchen per Smartphone von unterwegs ist ein Wunsch, der von immer mehr Reisenden geäußert wird“, begründet Carnier den Schritt. „Denn privat ist das bei den meisten längst selbstverständlich.“

Geplant für die nähere Zukunft ist außerdem die Direktanbindung an Lufthansa, nach dem Vorbild von Siemens und VW. Auf diese Weise soll nicht nur die Vertriebsgebühr von 16 Euro vermieden, sondern zukünftig in erster Linie firmenindividuell verhandelte Pakete besser buchbar gemacht werden: „Für die Reisenden ergibt sich ein effizienter Prozess.“

Gemeinsam mit 13 Mitarbeitern weltweit (davon acht in Europa) kümmert sich Christoph Carnier um geschätzt 18.000 Reisende weltweit, gut ein Drittel der gesamten Merck-Beschäftigten. Und um für diese vergleichbare Reisebedingungen zu schaffen – als Voraussetzung für die weltweite Einführung von Concur –, hat der Konzern seine Reiserichtlinie vereinheitlicht. „Mit so etwas können Sie sich nicht wirklich Freunde machen“, sagt Carnier. „Uns ist dieses Vorhaben dennoch erstaunlich gut gelungen.“

Globale Reiserichtlinie

Dazu wurden in Darmstadt die lokalen Richtlinien „eingesammelt“, für die dann ein gemeinsamer Nenner formuliert wurde. Die globale Policy stellt einen Schirm dar. Carnier: „Lokale Richtlinien dürfen stringenter sein. Sie müssen aber landesweit gleich und dürfen nicht strenger als der Benchmark sein. Schließlich wollen wir damit auch einen Beitrag zur Attraktivität als Arbeitgeber leisten.“

Grundsätzlich will Carnier einen höheren Umsatz als bislang auf die OBE lenken – insbesondere dadurch, dass er außer für Flug und Bahn auch für Hotel und Mietwagen eine zentrale Bezahllösung etabliert. „Das funktioniert aber erst, wenn sich die Bezahldaten sauber in der Reisekosten-Software abbilden lassen“, sagt er. Bei allen Änderungen komme es auf eines an: „Für die Mitarbeiter muss der Prozess möglichst simpel sein“, sagt Carnier. „Sie sagen, wann und wohin sie reisen. Aufgabe der Maschine ist es, das Passende herauszusuchen.“

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