Bilanz

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Fraport legt Rekordzahlen vor

Einen Tag nach der Lufthansa hat am Freitag der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport, geführt von Stefan Schulte, seine Bilanz für 2016 vorgelegt. Und die sieht dank einer Einmalzahlung aus einem einst unglücklichen Deal in Manila äußerst positiv aus.

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von Rita Münck, 17.03.2017, 08:56 Uhr
Stefan Schulte, CEO des Flughafen-Betreibers Fraport.
Foto: Fraport AG/Martin Joppen

Im vergangenen Herbst war nach Ende eines Rechtsstreits bereits klar, dass Fraport eine millionenschwere Entschädigung für das gescheiterte Terminal-Projekt in der philippinischen Hauptstadt Manila erhält, an dem sich Fraport einst beteiligt hatte.

Just diese Entschädigung in Höhe von 243 Mio. Euro hat nun zu einem Rekordergebnis in der Bilanz 2016 geführt. Im Kerngeschäft lief das Jahr für Fraport nämlich nicht ganz so glatt, was CEO Stefan Schulte mit herausfordernden Rahmenbedingungen sowie einer leicht rückläufigen Verkehrsentwicklung am Frankfurter Flughafen begründet.

Im Schlussquartal noch zugelegt

Im Gesamtjahr kam Fraport in Frankfurt auf 61 Mio. Passagiere, was einem Minus von 0,4 Prozent entspricht. Speziell der Frühjahr und der Sommer verliefen schwach. Erst im Schlussquartal habe es eine spürbare Erholung gegeben. Im Dezember sei sogar ein neuer Monats-Höchstwert erreicht worden, teilte Fraport am Freitag mit. Das schwächere Passagieraufkommen hatte Auswirkungen auf die Umsätze im Retailgeschäft. Der Nettoerlös je Passagier sank hier von 3,62 Euro im Jahr 2015 auf 3,49 Euro 2016.

Dennoch kam der Flughafenbetreiber auf einem Umsatz von knapp 2,6 Mrd. Euro und lag damit 0,5 Prozent unter Vorjahr. Umsatz- und Verkehrswachstum hatte Fraport unter anderem an den Flughäfen in Lima (Peru), Varna und Burgas (Bulgarien) zu verzeichnen. Positiv entwickelt hat sich zudem die Tochtergesellschaft Fraport USA. Auch Xi’an in China verzeichnete Wachstum. In Antalya musste Fraport indes ein Minus von 30,9 Prozent verkraften.

 
 
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