Neuer Mitfahrdienst

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BMW will Uber Konkurrenz machen

Autoproduzent BMW kann sich vorstellen, über sein Angebot Drive Now hinaus das Carsharing auszubauen. Geplant ist ein eigener Mitfahrdienst.

14.03.2016, 12:31 Uhr
Bei Drive Now sind unter anderem Mini Cooper im Einsatz.
Foto: Christian Brecheis/PR

„Wir können uns vorstellen, unser Carsharing weiter auszubauen und in Richtung Ridesharing zu entwickeln“, sagte der für Mobilitätsdienstleistungen zuständige Vorstand Peter Schwarzenbauer Spiegel Online.

BMW betreibt bereits mit dem Autovermieter Sixt das Gemeinschaftsunternehmen Drive Now, bei dem sich angemeldete Nutzer auch für kurze Stadtfahrten BMW- und Mini-Modelle ausleihen können. An Drive Now könnte nun ein Konzept für Ridesharing – also Mitfahrgelegenheiten – anknüpfen. Wie das bei den Münchnern konkret aussehen könnte, sagte Schwarzenbauer zunächst nicht.

Für Furore in dem Bereich sorgt regelmäßig das US-Unternehmen Uber. Zahlreiche Privatleute finden mithilfe des Dienstes Uber Pop über das Internet Fahrgäste, die sie dann wie private Taxis mit ihren eigenen Autos durch die Gegend kutschieren. In Deutschland ist der Fahrdienst Uber Pop derzeit verboten, einem Gerichtsurteil zufolge verstößt das Prinzip gegen das Personenbeförderungsgesetz.

Uber bietet aber auch einen Service namens Uber Pool an, bei dem Autofahrer Mitfahrer auf Strecken mitnehmen sollen, die sie ohnehin fahren – der Grundgedanke einer klassischen Mitfahrzentrale. Dieses Angebot will Uber auch nach Deutschland bringen.

„Uber wird sicher noch einmal einen zweiten Anlauf in Europa unternehmen“, sagte Schwarzenbauer Spiegel Online. Gebe es erst einmal einen Platzhirsch, lasse sich dieser nur schwer wieder verdrängen. (dpa)

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