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Neben Betreibern wie Derag, HSH Hotel Apartments oder Schaper bieten mitunter auch normale Hotelketten wie Best Western oder NH-Hoteles Apartmentkonzepte. Zwar verfügt nicht jedes Hotel über entsprechende Räumlichkeiten, doch gibt es häufig entsprechende Long-Stay-Pakete für gewöhnliche Hotelzimmer.
Insgesamt ist das Angebot an Serviced Apartments in Deutschland äußerst vielfältig. Neben Privatbetrieben wie dem Boarding House in Kassel mit 21 Apartments gibt es Ketten wie Derag Hotel & Living, die mit rund 1400 Apartments in allen Größenordnungen fast bundesweit vertreten sind. Zumindest die großen Anbieter sind dabei über die normalen Reservierungssysteme als auch über Hotelplattformen wie HRS oder Hotel.de buchbar. Hinzu kommen noch spezielle Buchungsplattformen wie etwa Apartmentservice.de, Appartementhotels.com oder Boardinghouse.de.
Zu den Ketten, die spezielle Apartments betreiben, gehört Marriott International. Die Hotelgruppe bietet derzeit in weltweit 13 Metropolen so genannte Executive Apartments an. Bis 2009 soll das Portfolio auf 20 Standorte ausgeweitet werden. Eine deutsche Großstadt ist nicht darunter. Die Nachfrage gerade im High-End-Bereich hält man hier noch für zu limitiert.
Welche Preisunterschiede sich zwischen einem Hotelaufenthalt und der Übernachtung in einem Executive Apartment ergeben können, zeigt das Beispiel Brüssel. Wer hier im September für 24 Tage im örtlichen Renaissance-Hotel, das zur Marriott-Gruppe gehört, absteigt, zahlt für einen Business Room 5936 Euro. Im benachbarten Apartmenthaus von Marriott kostet der Aufenthalt für den gesamten September in einem Ein-Zimmer-Apartment mit Küchenzeile dagegen nur 3741 Euro.