Bonusprogramme

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Punkte sammeln bei Hotels

Natürlich richten sich die klassischen Bonusprogramme auch an Geschäftsreisende. Immer mehr Hotels bieten jedoch spezielle Modelle für Unternehmen und Veranstaltungsplaner an.

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von Sabine Neumann, 19.12.2012, 09:00 Uhr
Ihren Stammkunden bereiten Hotelliers einen besonderen Empfang – dank Bonuspunkten.
Foto: Comstock

Vom Messerblock im Supermarkt bis zur Nacht im Traumhotel: Das Sammeln von Treuepunkten ist einfach zu verlockend! Wer geht da nicht doch noch mal in den Punkte verteilenden Lebensmittelmarkt und nicht zu der eventuell günstigeren Konkurrenz? Nur der lockenden Tücher oder Gläser wegen. Koste es, was es wolle.

Diese sogenannten Kundenbindungsprogramme sind – mitunter zum Leidwesen der Travel Manager, Stichwort „Miles & More“ – auch im Geschäftsreisemarkt beliebt. Sogar in der Hotelbranche. Ihr Grundprinzip: Gäste sammeln mit jeder ihrer Übernachtungen Punkte. Neu ist: Was bislang nur für Reisende selbst galt, ist inzwischen auch für Veranstaltungsplaner und für Unternehmen möglich, die für ihre Reisenden buchen – analog zu den Firmenförderprogrammen der Fluggesellschaften.

Kostenlose Übernachtungen als Prämie

Das Prinzip fast aller Programme: Hat der Gast eine bestimmte Punktzahl aus dem Bonusprogramm erreicht und möchte diese einlösen, ist für ihn (fast) alles möglich – von Flügen über Mietwagentage, Geschenke oder Bargeld bis zu kostenlosen Übernachtungen. Oder er spendet seine Punkte für einen karitativen Zweck. „Wichtig für Hotels ist, dass die Prämien leicht erreichbar und vor allem attraktiv sind“, sagt Michael Toedt, Lehrbeauftragter der Hochschule München: „Deshalb bietet nicht jeder ein eigenes System an, sondern kooperiert auch schon mal mit einem anderen Anbieter.“ Zu den bei Geschäftsreisenden beliebtesten Programmen zählen die der Ketten – weil man vielerorts sammeln kann: Starwood Preferred Guests, Hyatt Gold Passport, Marriott Rewards, Priority Club Rewards und Le Club Accor.

Best Western Rewards, das Modell der weltweit größten Hotelkette, ist vom Deutschen Institut für Service-Qualität gerade erst zur zweitbesten Kundenkarte 2012 hinter der Deutschen Bahn gekürt worden. Rewards-Mitglieder sammeln bei Übernachtungen in den 4200 Hotels Punkte. „Unser Kundenclub hat 18 Mill. Mitglieder und ist eines der größten Bonusprogramme der Reisebranche“, sagt Beatrice Bachelin, Direktorin Loyalty Marketing Best Western Hotels Deutschland. Gut 40 Prozent der Gäste in Deutschland entscheiden sich für eine Freiübernachtung als Prämie, und 36 Prozent wählen Gutscheine externer Anbieter. Aber nicht nur die Prämie zählt. Für Geschäftsreisende sind auch Kriterien wie Early- oder Late Check-In, garantierte Zimmerverfügbarkeit oder Gratisparkplatz wichtig. Dabei lohnt sich sorgfältiges Vergleichen: Nicht jedes Programm bietet alles, bei Accor etwa gibt es keine Freinächte. Die wiederum lassen sich bei Starwood oder Hilton relativ schnell erreichen.

 
 
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