Aus 120 heißen Quellen strömt Wasser in Budapests berühmte Heilbäder. Inmitten prachtvoller Bauten locken moderne Hotels und niedrige Preise.
Eine Budapest-Reise ohne den Besuch in einem der weltberühmten Thermalbäder? Es wäre, als führe man nach Köln, ohne den Dom zu sehen. „Andere haben Öl, wir begnügen uns mit Wasser“, sagt Ungarns Tourismuschef Akos Niklai. Damit lässt es sich leben: Aus 120 heißen Quellen strömt mineralstoffreiches Wasser in die 21 Bäder. Das monumentale Gellért- und das Széchenyi-Bad gehören zu den architektonisch eindrucksvollsten ihrer Art. Überhaupt: Eine Reise nach Budapest ist ein Abstecher in die Geschichte. Viele Gebäude erinnern an die Zeit der Donaumonarchie. Auch wenn die Krise den Ungarn sehr zu schaffen macht, so begeistern die schwelgerische Pracht und höchste handwerkliche Raffinesse der restaurierten Bauten. Die Tagungszentren sind modern und die Preise so moderat wie kaum anderswo. Wen wundert’s, dass die Stadt zu den zehn beliebtesten Tagungszielen Europas zählt?