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Korean Air
Foto: Korean Air

Angesichts solcher Innovationen nimmt sich die von Emirates auf der ITB vorgestellte erweiterte Bord-Lounge für Business- und First-Class-Passagiere in der A-380-Flotte der Fluggesellschaft schon fast bescheiden aus. Von Juli an soll die überarbeitete Lounge mit ihrer typischen hufeisenförmigen Bar und von Luxusyacht-Kabinen inspirierten Sitzen in den ersten Maschinen eingebaut sein.

Andere Fluggesellschaften gehen bei ihren Neuerungen nicht ganz so weit. So hat die wirtschaftlich angeschlagen Air Berlin kürzlich angekündigt, die Sitze in der Langstrecken-Flotte sowohl in der Business- als auch in der Economy Class zumindest zu überarbeiten. Unter anderem bieten die neuen Plätze in der Business Class mehr Ablageflächen als das Vorgängermodell.

Die Sitze sind in Schwarz mit Leder gehalten. Auch der Teppich in der Langstreckenkabine präsentiert sich dunkel mit hellen Farbelementen im Ton „Butterscotch“. Dadurch werde der Premiumcharakter stärker hervorgehoben, heißt es.

„Made Of Italy“

Ähnlich ist der Ansatz bei Alitalia. Die italienische Fluglinie hat ihre Business Class modernisiert, speziell gepolstert und zudem farblich aufgefrischt. Unter dem Motto „Made of Italy“ legt Alitalia, die vor allem mit Südamerika-Routen bei Firmenkunden punktet, Wert auf italienisches Design. Die Lounge am Flughafen in Rom wurde vom Ferrari-Chefdesigner entworfen.

Dass neben der „Hardware“ wie flache Betten und ausreichend Stauraum auch softe Faktoren wie Service und Freundlichkeit zählen, machen die Bewertungen von Reisenden in Online-Portalen deutlich. Zu denen, die dort besonders gut abschneiden, gehört Gulf Air. Gelobt wird auch die Qualität der typisch arabischen Gerichte an Bord der Airline aus Bahrain.

Auch South African Airways (SAA) will mit einer modernisierten Business Class punkten und dem Wettbewerb gerade auch aus Nahost Paroli bieten. So wurde die Business Class in den neuen Airbus-Maschinen des Typs A-330-300 überarbeitet. Das Farbkonzept greift jetzt die erdigen Töne Südafrikas auf. Außerdem bietet der neue Sitz mehr Privatsphäre. Auch wurde der Monitor deutlich vergrößert.

TV-Monitore werden größer

Deutsche SAA-Passagiere kommen derzeit auf der Route München–Johannesburg in den Genus der neuen Kabine – allerdings nur noch während der Sommermonate. Denn mit Beginn der Hauptsaison am Kap setzt die südafrikanische Fluglinie statt des A-330 einen größeren Airbus A-340 ein. Und der verfügt noch über die alte Business Class.

Auch wenn Bequemlichkeit des Sitzes und erhöhte Privatheit die wichtigsten Trends bei der Ausstattung sind, darauf reduzieren lässt sich die Entwicklung nicht. So sorgt Finnair klassenübergreifend im neuen Airbus A-350 mit einem innovativen Beleuchtungskonzept in der Kabine für ein entspanntes Flugerlebnis. Dank dynamischer LED-Beleuchtung passt sich das Kabinenlicht stufenlos an Tageszeit, Reiseziel und Jahreszeit an. Insgesamt lassen sich 24 Lichtszenarien schaffen.

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