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LOT
Foto: LOT

Preisgekrönt ist die Business Class von Japan Airlines (JAL). 2013 wurde der Sitz bei den „World Airline Awards“ der Unternehmensberatung Skytrax zur Nummer eins dieser Kategorie gewählt. Der hohe Grad an Privatheit sowie der direkte Zugang zum Kabinengang selbst für den Mittelsitz bei einer 2–3–2-Bestuhlung sorgten dafür.

Direkter Zugang für alle zum Gang, flache Betten und außergewöhnlich viel Staufläche – das bieten auch die Premiumklassen der japanischen ANA sowie von Korean Air („Prestige Class“). Ausreichend Platz zum Essen gibt es bei ANA zudem dank des Schiebetisches, der gleich um 150 Prozent vergrößert wurde. Die Sitze haben zudem eine verbesserte längenjustierbare Fußstütze.

Korean Air macht das Fliegen durch einen gepolsterten Hocker am Fußende angenehm, auf dem sich selbst im Sitzen die Beine hochlegen lassen. Beliebtestes Bordmenü ist das koreanische Nationalgericht Bibimbap.

Fernost-Ziele wie Seoul, Tokio und Peking steuert auch die polnische LOT an. In ihren „Dreamlinern“ B-787 punktet sie mit frischen, hellen Farben. Insgesamt 18 Plätze sind in einer 2-2-2-Konfiguration angeordnet. Zu jedem Sitz, als flaches Bettes verstellbar, gehören Sichtschutz, Leselampe und eine Menge Stauraum.

Die 180-Grad-Betten sowie frisch zubereitete Speisen gehören aber auch bei Air Astana zum Standard. Außerdem bietet die kasachische Gesellschaft einen 38 cm großen Bildschirmen in seinen B-767-Maschinen, die im Sommer von Frankfurt nach Astana verkehren. Dort findet übrigens derzeit die Expo statt (siehe S. 48). Und wer sich während des Fluges massieren lassen will, ist bei Turkish Airlines richtig. Die Türken verfügen mit ihrer Business Class über ein mehrfach prämiertes Produkt – mit großem privaten Bereich.

Zwang zur Innovation

Lange auf den in den eigenen Maschinen etablierten Kabinenausstattungen ausruhen kann sich heute allerdings kaum mehr eine Airline – das zeigt nicht nur das jährlich wechselnde Skytrax-Ranking. Dafür ist auch der Druck der Konkurrenz zu stark, die ebenfalls energisch um die zahlungskräftige Business-Class-Klientel buhlt.

Gutes Beispiel für den ständigen Zwang zur Innovation ist die Lufthansa: Sie hat erst vor zwei Jahren die Runderneuerung der Kabine seiner gesamten Langstreckenflotte abgeschlossen. Dabei wurden auch rund 7000 Sitze in der Business Class durch modernes Gestühl ersetzt. Doch bereits seit 2016 wird an der Konzeption der nächsten Generation gearbeitet: Im zweiten Quartal 2020 will LH die frisch zur Flotte stoßenden Boeing B-777 damit neu ausstatten.

Mit solchen Investitionen hoffen die Airlines, insbesondere Firmenkunden zu halten. Das aber ist nicht einfach, denn in den meisten deutschen Unternehmen herrscht nach wie vor eine strenge Kostendisziplin. Doch die Signale sind unterschiedlich. Stefan Vorndran, Europachef von BCD, registriert eine steigende Nachfrage der Firmenkunden nach der Business Class, besonders in Richtung Nahost und Zentralasien.

Bei CWT dagegen ist der Buchungsanteil auf der Langstrecke 2016 zurückgegangen – um 4 auf 37 Prozent. Doch vielleicht sorgen Polaris, Q-Suite & Co ja wieder für ein höheres Interesse.

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