Business Kleidung

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Wichtige Dresscodes im Überblick

Im Business sind die Kleidungsvorschriften heute nicht mehr so streng wie noch vor zehn Jahren. Schick machen sollte man sich dennoch – vor allem, wenn es offiziell empfohlen wird. Casual, Smart Casual, Business Casual, Business, Dark Suit, Black Tie und White Tie – BizTravel erklärt, was sich hinter diesen Dresscodes verbirgt und welche Regeln im Ausland gelten.

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von Oliver Graue, 27.10.2014, 08:00 Uhr
Von Casual bis White Tie – BizTravel erklärt sieben wichtige Dresscodes.
Foto: Shutterstock

Ärzte, Feuerwehrleute und Piloten haben es leicht – was ihren Dresscode angeht. Um den perfekten Business-Look jedenfalls müssen sie sich keine Gedanken machen: Sie tragen Uniform. Schwieriger hingegen wird es für Banker, Berater und alle anderen, die täglich mit Kunden zu tun haben. Entscheidend sind hier die brancheninternen Gewohnheiten, aber auch die einzelnen Unternehmensphilosophien.

Noch komplizierter kann es werden, wenn zu einer Veranstaltung oder einem feierlichen Event eingeladen wird: Was trage ich? Inzwischen ist es meist auf der Einladung vermerkt, welche Kleiderordnung die Veranstalter „empfehlen“. Falsch machen kann man da nichts mehr, zumindest dann nicht, wenn man weiß, was sich hinter Dresscodes wie Smart Casual oder Business verbirgt. Eines ist übrigens deutlich zu beobachten: Die Deutschen werden skandinavischer. Wo vor zehn oder 15 Jahren die Krawatte noch zwingend erforderlich war, kann auf den Schlips mittlerweile verzichtet werden. Und wer bei gesellschaftlichen Anlässen eine schwarze Jeans statt der feinen Anzughose trägt, wird längst nicht mehr schräg angesehen. „Der Trend geht zu Smart Casual“, sagt Susanne Müller-Elsner, Professorin an der Hamburger Mode- und Design-Akademie. Was im Umkehrschluss allerdings nicht bedeutet, sich künftig allzu lässig zu kleiden. Zumindest an die Codes sollte man sich in jedem Fall halten.

1. Casual

Lockerheit ist Trumpf. Ein wenig elegant allerdings sollte es schon sein – Turnschuhe und T-Shirt bleiben daheim. Männer liegen mit langer Jeans, Polo-Shirt und Jackett richtig; Frauen tragen entweder Rock mit Blazer oder ebenfalls Jeans mit Shirt. Der Begriff „Casual“ leitet sich übrigens vom „Casual Friday“ ab: In manchen US-amerikanischen Firmen dürfen die Mitarbeiter freitags ruhig lässig erscheinen. Dessen Ursprung wiederum liegt auf Hawaii: Am Aloha Friday gestatten die Firmen es seit 1966 ihren Beschäftigten, Hawaiihemden zu tragen.

2. Smart Casual

Smart bedeutet: einen Hauch eleganter als nur Casual. Der Schlips bleibt zwar außen vor, statt des Polo-Shirts sollte es bei den Männern allerdings ein Hemd sein. Jeans ist erlaubt, wenn sie nicht verwaschen, zerfetzt oder sehr getragen aussieht; besser wäre eine Chino-Hose. Frauen können zwischen einer Kombination, einem Hosenanzug oder einem Kleid wählen.

3. Business Casual

Jetzt wird es förmlicher. Anzug oder zumindest Anzughose samt Sakko ist eine gute Wahl, natürlich mit Hemd, jedoch krawattenfrei. Für Frauen ist es nicht ganz so streng. Sie können sich entscheiden zwischen einer Kombination, einem Kostüm und einem Hosenanzug mit Shirt. Flache Schuhe sind völlig okay.

 
 
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