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Fünf Tipps für Ecuador

Alles Banane? Ja, was die Wirtschaft angeht. Nein, wenn es ums richtige Verhalten geht. BizTravel gibt die besten Tipps.

von Martin Jürs, 07.08.2017, 11:15 Uhr
Vielfältiges Ecuador: Das Grün sprießt üppig.
Foto: Shutterstock

Der deutsche Verbraucher steht auf Bananen. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 1,4 Mio. Tonnen der gelben Südfrüchte eingeführt. Größter Lieferant der krummen Dinger ist Ecuador. Doch auch sonst macht Deutschland mit dem südamerikanischen Land gute Geschäfte.

So ist die Bundesrepublik laut Auswärtigem Amt innerhalb der Europäischen Union einer der wichtigsten Handelspartner. Dabei liefert Ecuador mehr Waren und Rohstoffe nach Deutschland als es selbst einführt. Exporten des lateinamerikanischen Landes in Richtung Bundesrepublik im Wert von fast 531 Mio. Euro standen zuletzt Importe hiesiger Unternehmen in Höhe von gut 382 Mio. Euro entgegen.

Gefragt sind in Ecuador vor allem Maschinen, pharmazeutische Produkte und medizinische Geräte aus deutscher Fertigung. Umgekehrt liefert Ecuador insbesondere Südfrüchte, Fisch, Meeresfrüchte, Kaffee und Kakao nach Deutschland.

Ob Import- und Exportniveau gehalten werden können, bleibt abzuwarten. Der anhaltend niedrige Ölpreis macht auch dem Förderland Ecuador zu schaffen. 2016 fiel das Bruttoinlandsprodukt jedenfalls um 1,7 Prozent auf etwas mehr als 99 Mrd. US-Dollar. Für das laufende Jahr variieren die diversen Prognosen zwischen einem Wirtschaftswachstum von bis zu 1,4 Prozent sowie einem erneuten BIP-Rückgang in Höhe von 2,7 Prozent. Am Bananenkonsum der Deutschen kann das dann allerdings nicht liegen: Der ist seit Jahren stabil.

Tipps und Tabus

Kleidung Gepflegtes Auftreten ist wichtig. Schuhe sollten auf Hochglanz poliert sein.

Pünktlichkeit Terminabsprachen werden nicht immer eingehalten. Bei geschäftlichen Treffen sollte man selbst maximal 30 Minuten zu spät erscheinen.

Begrüssung Man begrüßt und verabschiedet sich mit Handschlag. Frauen geben sich bei der ersten Begegnung Wangenküsse.

Verhandlungen Geduld zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen für Geschäftsbeziehungen mit lateinamerikanischen Partnerunternehmen.

Tabus Die indianische Bevölkerung sollte nicht als „Indios“, sondern als „Indigenas“ bezeichnet werden.

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