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Tipps für Geschäftsreisen nach Hongkong

Blitzblanke Schuhe, pünktliches Erscheinen und ein ausreichender Vorrat an Visitenkarten – mit diesen und weiteren Tipps können Sie auf Dienstreise in Hongkong punkten.

24.10.2016, 09:00 Uhr
Foto: Thinkstock

Besonders groß ist Hongkong nicht: Gerade mal 1100 Quadratkilometer misst die seit 1997 zur Volksrepublik China gehörende Sonderverwaltungszone. Das entspricht der eineinhalbfachen Fläche Hamburgs. Wirtschaftlich ist die frühere britische Kronkolonie trotz überschaubarer Ausdehnung eine international relevante Größe: Mit einem Bruttoinlandsprodukt von umgerechnet fast 280 Mrd. Euro liegt der China-Ableger im Human Development Index der Uno auf Rang zwölf.

Prägend für die Wirtschaftsstruktur der Metropole an Chinas Südküste ist der Handel. Fast jeder zweite Arbeitnehmer ist in diesem Bereich und den damit verbundenen Dienstleistungen wie Finanzen, Logistik und sonstige kommerzielle Dienstleistungen beschäftigt. Für deutsche wie für andere ausländische Unternehmen ist die Stadt zudem ein wichtiges Tor zum chinesischen Markt. Deutschland und Hongkong kamen zuletzt auf ein Handelsvolumen von 7,6 Mrd. Euro. Etwa 600 deutsche Firmen verfügen über Niederlassungen in der Millionenstadt. Wer dort Geschäfte machen will, sollte nichts dem Zufall überlassen. Systematische Vorbereitungen, die bis zu drei Viertel und mehr der gesamten investierten Zeit in Anspruch nehmen können, sind entscheidend für den erfolgreichen Geschäftsabschluss. Eine Zusammenarbeit ist ohne gegenseitiges Kennenlernen unüblich bis unmöglich. Es gilt, eine Vertrauensbasis als Grundlage für Geschäfte zu schaffen.

Tipps und Tabus für Geschäftsreisen nach Hongkong

Kleidung: Es herrschen westliche Kleidungsgepflogenheiten. Männer sollten einen dunklen Anzug tragen, Frauen ein dunkles Kostüm. Wichtig sind auch blitzblanke Schuhe.

Pünktlichkeit: Nach dem Motto „Time is money“ wird pünktliches Erscheinen erwartet.

Begrüßung: Man gibt sich die Hand, dabei aber nicht zu fest zudrücken. Visitenkarten sollten auf einer Seite in Chinesisch verfasst und der Vorrat nicht zu klein sein.

Verhandlungen: Kontroverse Diskussionen und Monologe sollte man vermeiden. Mit Zuhören und Fragenstellen kommt man besser ins Gespräch und am Ende auch ins Geschäft.

Tabus: Die Beziehung zu Festlandchina sollte man nicht ansprechen.

Quelle: Company Tip

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