Business Travel 2014

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25 wichtige Trends im Travel Management

Wie sehen Geschäftsreisen von morgen aus? BizTravel erklärt die wichtigsten Trends und Tendenzen für das Travel Management 2014.

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von Oliver Graue, 18.12.2013, 09:00 Uhr

Die Geschäftsreise steht vor dem Umbruch, und das Berufsbild des Travel Managers wandelt sich. Innovative Technologien führen ebenso dazu wie ganz neue Marktstrategien der Fluggesellschaften. Überdies gewinnen Themen wie Nachhaltigkeit, Globalisierung und Reisesicherheit 2014 weiter an Bedeutung. Nicht zuletzt sorgt die junge Generation mit ihren Wertvorstellungen dafür, dass Firmen umdenken müssen. BizTravel erklärt die 25 wichtigsten Trends und Tendenzen.

Die virtuelle Unterstützung für Geschäftsreisende ist ein wichtiger Trend im Travel Management 2014.
Foto: Shutterstock

1. Avatare

Geschäftsreisende brauchen Hilfe, wenn sie unterwegs sind – und zwar 24 Stunden pro Tag, sieben Tage pro Woche. Weil Menschen aus Fleisch und Blut das kaum leisten können, programmieren Airlines, Flughäfen und Geschäftsreiseketten Avatare, also virtuelle Agenten, die per Smartphone, Tablet oder Laptop bei allen Fragen und jederzeit helfen können.

2. Mobile Lösungen

Die Reisenden wollen ihre Smartphones einsetzen, und die Leistungsträger nutzen den direkten Weg zu diesen. Doch wie soll das Travel Management reagieren, um das Heft des Handelns in der Hand zu behalten? Lösung: eine All-InclusIve-App, die buchungstechnisch an Reporting und Richtlinien angebunden ist und die den Reisenden permanent über den Fortgang seines Business-Trips informiert – auch dann, wenn verpasste Flugzeuge oder verspätete Bahnen Brüche verursachen.

3. Gamification (spielerisch lernen)

Junge Mitarbeiter, die sich nicht in ein strenges Korsett aus Richtlinien pressen lassen, die jedoch höchst Internet-affin sind: Die Zeit der strikten travel policys neigt sich dem Ende zu. Einen Ersatz sehen manche Branchenbeobachter in der sogenannten Gamification, die in den USA und in Großbritannien bereits ein Trend ist. Bei uns wird sie ab dem kommenden Jahr Einzug halten: Die Reisenden erlernen auf technisch-spielerische Weise, wie sie richtig buchen. Und machen sie es korrekt, erhalten sie zur Belohnung bunte (virtuelle) Fleißkärtchen zum Sammeln. Die Geschäftsreiseketten haben bereits entsprechende Gamification-Portale entworfen.

4. Direct Connect

Germanwings prescht vor – andere Fluggesellschaften werden folgen: Um Vertriebskosten zu sparen, bieten die Airlines ihre günstigsten Tarife nur noch direkt via Internet an. Firmen, die solche Tickets buchen wollen, zahlen einen Aufschlag an ihr Reisebüro, das eine technische Schnittstelle zur Airline schaffen muss. Noch komplizierter wird es, wenn die Gesellschaften den Firmen individuelle Tarife anbieten – eine Vergleichbarkeit mit anderen Anbietern ist dann kaum noch möglich. Kommt mehr Direct Connect, wird es 2014 für Travel Manager (und Reisebüros!) schwerer denn je, den wirklich günstigsten Preis zu finden.

5. Freies W-LAN

Bezahlen Sie noch, oder surfen Sie schon kostenlos? Für das kommende Jahr prophezeien Branchenbeobachter den Durchbruch des öffentlichen Gratis-W-LAN. Geschäftsreisende bezeichnen dies in Umfragen immer häufiger als wichtigsten Wunsch oder sogar Mussanforderung ans Hotel. Und in Städten, an Flughäfen und an Bahnhöfen lässt sich inzwischen ebenfalls „für umsonst“ ins Netz gehen – wenn auch zunächst nur für eine fest definierte Dauer von 15 bis 30 Minuten. Selbst der Himmel wird keine W-LAN-freie Zone mehr sein: Etliche Fluggesellschaften sind dabei, Internet-Angebote an Bord zu etablieren. Natürlich nicht gratis, sondern für die Airlines eine neue Quelle für Ancillary Fees.

 
 
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