Business Travel Show

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Rekordbeteiligung an der Themse

In Deutschland hat sich die Business Travel Show nicht etablieren können. In Heimatmarkt Großbritannien brummt die Geschäftsreisemesse dafür umso mehr.

25.02.2016, 11:44 Uhr
Der Andrang von Ausstellern und Besuchern auf der Business Travel Show in London ist groß.
Foto: fvw/Martin Jürs

Von dem britischen Reiseverband Abta bis hin zur Wyndham Hotel Group reicht die Riege der Aussteller auf der Business Travel Show, die derzeit in London stattfindet. Insgesamt 264 Unternehmen und Verbände – und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr – präsentieren sich zwei Tage lang in der Messehalle Olympia Grand in Großbritanniens Hauptstadt. Darunter sind alle führenden internationalen Geschäftsreiseketten, etwa 50 Airlines, 37 Hotelketten, Autovermieter, IT- und andere Dienstleister aus der Business-Travel-Branche. Die Veranstalter erwarten rund 7500 Messebesucher.

Zahlreiche Aussteller nutzen die Messe, um neueste Entwicklungen und Produkte zu präsentieren. Geschäftsreisekette HRG zum Beispiel präsentierte unter anderem das neue, eigene Reiseportal sowie neue Funktionen für ihre Travel App. Beide Produkte sollen Mitte des Jahres auf den Markt kommen.

Portmann, einer der großen nationalen Geschäftsreiseanbieter auf den britischen Inseln, stellt sein neues Ortungs-Tool „Safe Track“ für Geschäftsreisende vor.

Der Limousinen- und Chauffeuerservice Blacklane kündigte den Einstieg ins Meeting- und Eventgeschäft an. Bislang vor allem im individuellen Lmousinendienst aktiv, bietet der Dienstleister mit Zentrale in Berlin künftig Event-Planern auch die Übernahme des kompletten Transports großer Gruppen an.

Zu den Themen, die auf der Messe breiten Raum einnehmen, zählen unter anderem mobile Services. Zahlreiche Leistungsträger und Dienstleister bieten hier neue Applikationen an oder erweitern bestehende Anwendungen. Gleichzeitig scheinen die Corporates nicht mehr nur bloßes Interesse an solchen Services zu zeigen, sondern sind verstärkt dabei, mobile Strategien für das eigene Unternehmen zu prüfen und auch umzusetzen.

Allerdings würden die Unternehmen den eigenen Reisenden weit hinterherhinken, wie Jean Noel, bei Egencia für das globale Produkt-Marketing zuständig, auf einer Podiumdiskussion über mobile Strategien hervorhob. Die Reisenden würden längst alle möglichen Travel-Apps nutzen, egal, ob das eigene Unternehmen eine mobile Strategie oder gar eine Corporate App hat oder nicht.

Ebenfalls breiten Raum auf der Messe nehmen Themen wie Reisesicherheit, Datenmanagement und (Abrechnungs-)Prozesse ein. (MAJ)

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