Business-Ziel Liechtenstein

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Fürstlicher Genuss

Einblicke in ein faszinierendes Land abseits von Finanzdebatten: Das Fürstentum bietet Kunst, Kultur und Kulinarik auf höchstem Niveau.

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von Oliver Graue, 14.12.2016, 11:00 Uhr

Es ist eine Szene ist wie aus dem Bilderbuch: Als könnte ihm nichts und niemand etwas anhaben, thront das mittelalterliche Fürstenschloss über dem Land. Während der Blick auf die Burg fällt, spaziert der Besucher an den Reben vorbei zur Hofkellerei – zur Weinprobe. Liechtenstein? Ja, Liechtenstein: Auf vier Hektar produziert das Weingut seinen eigenen Weiß- und Rotwein. Experten sind sich einig: Der fürstliche Tropfen, von dem jährlich um die 20.000 Flaschen abgefüllt werden, ist heute ein Spitzenprodukt.

Doch ob es um Wein, um Kunst oder Kultur geht: Das kleine Fürstentum zwischen Österreich und der Schweiz entdeckt den Tourismus. Provinziell ist es ganz und gar nicht, und zu bieten hat es weitaus mehr, als die meisten Menschen annehmen. Auch und gerade für Tagungen gilt: MICE in Liechtenstein ist ein besonderes Erlebnis.

Dabei ist kaum ein Land mit so vielen Klischees belegt wie Liechtenstein. Es gilt als Zufluchtsort für alle, die in der Heimat keine Steuern zahlen wollen. Doch damit ist Schluss, seitdem das Fürstentum ein Abkommen mit der Europäischen Union über den automatischen Informationsaustausch unterhält. Bis in die 60er-Jahre wiederum war Liechtenstein insbesondere Briefmarkensammlern ein Begriff. Die kunstvoll gestalteten Postwertzeichen fanden einen reißenden Absatz auch in Deutschland und finanzierten zu sagenhaften 35 Prozent den Staatshaushalt. Heute sind dies nur noch wenige Promille.

 
 
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