CWT

(0)

Geschäft 2015 rückläufig

Geschäftsreise-Anbieter CWT blickt auf ein durchwachsenes Jahr 2015 zurück. So kann CEO Douglas Anderson zwar ein gestiegenes Neukundengeschäft verkünden, insgesamt aber gingen die Bruttoumsätze und die Gesamtzahl der Buchungen zurück.

15.02.2016, 14:46 Uhr
CWT-CEO Douglas Anderson zeigt sich trotz durchwachsener Zahlen mit dem Geschäftsverlauf 2015 zufrieden.
Foto: CWT

Die insgesamt durchwachsene Weltkonjunktur und insbesondere die Krise im Energiesektor bekommt auch die Geschäftsreise-Kette CWT zu spüren. So lag der vermittelte Gesamtumsatz des Dienstleisters 2015 bei 24,2 Mrd. US-Dollar (21,5 Mrd. Euro) und damit 11,3 Prozent unter dem Jahr davor. Die Zahl der weltweit getätigten Buchungen ging gleichzeitig von 62,3 auf 61,4 Millionen zurück.

„2015 waren die Auswirkungen stark fallender Energie- und Ölpreise für die von uns betreuten Kunden deutlich spürbar“, kommentiert Douglas Anderson, President und CEO von CWT, die Zahlen. Man habe dennoch solide Ergebnisse erzielt. Angaben zu den Umsatzerlösen und dem Gewinn macht das Unternehmen traditionell nicht.

Erfreulich aus Sicht von CWT, dass man zumindest das Neukundengeschäft leicht von 1,6 auf 1,7 Mrd. Dollar steigern konnte. Davon immerhin 265 Mio. Dollar aus dem ansonsten gebeutelten Geschäft mit Firmenkunden aus den Energie-, Rohstoff- und Schifffahrtsbranchen.

Insgesamt entwickelte sich das Geschäft regional sehr unterschiedlich. So sank die Zahl der Buchungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika leicht um 1,2 Prozent. In Lateinamerika gingen die Buchungen wegen der großen Bedeutung der Energiewirtschaft und der Rezession in Brasilien deutlich um 7,8 Prozent zurück. In Nordamerika stieg die Reiseaktivität und somit die Anzahl der Buchungen um 1,1 Prozent, in der Region Asien/Pazifik entwickelte sich die Nachfrage stabil. (MAJ)

Weitere Business Travel-News

Kaffeemaschine defekt
(0)

Flugzeug landet außerplanmäßig auf Zypern

Wegen einer defekten Kaffeemaschine an Bord ist eine Lufthansa-Maschine am Donnerstag außerplanmäßig auf Zypern gelandet. mehr

 

Streit um Tegel
(0)

Dobrindt legt nach

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat im Streit um den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel nachgelegt. Die Bundeshauptstadt brauche zwei Flughäfen, sagte Dobrindt. mehr

 

Werbung mit Lukas Podolski
(0)

TV-Sender stoppen Türkei-Spot

Die Werbe-Kampagne eines türkischen Wirtschaftsverbands mit Lukas Podolski hatte für Aufsehen gesorgt. Nun strahlen die Fernsehsender n-tv und N24 die Spots nicht mehr aus. Grund sei die veränderte politische Lage. mehr

 

Marriott/Hilton
(0)

Ärger über verschärfte Storno-Regeln

Marriott hat die Stornierungsbedingungen für Hotels in den USA bereits verschärft. Hilton will in Kürze nachziehen. Bei Travel Managern treffen diese Entscheidungen auf wenig Begeisterung. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media