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Österreicher könnten Nachtzüge in Deutschland betreiben

Die Deutsche Bahn erwägt, das verlustreiche Geschäft mit Nachtzügen an die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) abzugeben. Auch Autoreisezüge sind ein Thema.

18.12.2015, 09:46 Uhr
Es gibt mehrere Varianten des Schlafwagens: Hier mit vier Personen.
Foto: Deutsche Bahn AG

„Es stimmt, dass wir unter anderem mit der ÖBB im Gespräch sind“, sagte Personenverkehrvorstand Berthold Huber am Donnerstag in Berlin. Das Angebot passe besser in die Produktions- und Fahrzeugstrukturen der Österreicher. Der Nachtzug könne so im Kern aufrechterhalten werden. In den Gesprächen gehe es um ein „ganzheitliches Nachtzugkonzept“. Es sieht demnach vor, dass die Deutsche Bahn die Zahl ihrer Nacht-ICE von vier auf zehn erhöht und auch Nachtbusse einsetzt.

Nach Angaben der ÖBB verhandeln beide Seiten auch über eine Übernahme der deutschen Autoreisezüge. „Wir schauen uns das Thema an“, sagte ÖBB-Sprecher Michael Braun der österreichischen Nachrichtenagentur APA. „Es liegen mehrere Szenarien auf dem Tisch.“ Eine Entscheidung solle im Frühjahr 2016 fallen. Die Deutsche Bahn hatte in den vergangenen Jahren schon eine Reihe von Nachtzug-Verbindungen eingestellt. Die Liegewagen sind nach seinen Worten durchschnittlich 40 Jahre alt, wie Huber sagte. Die Nachtzüge führen jährlich Verluste in zweistelliger Millionenhöhe ein. „Wir könnten für diesen Verlust jedes Jahr einen neuen Fernverkehrszug kaufen.“ (dpa)

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