Deutsche Bahn

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Bundesanwaltschaft ermittelt nach Anschlägen

Zwei Wochen nach den Brandanschlägen auf Gleise in mehreren deutschen Städten ermittelt zu den Vorfällen jetzt die Bundesanwaltschaft. Hunderte Züge waren deshalb im Juni ausgefallen, Millionen Reisende betroffen.

03.07.2017, 17:34 Uhr

Der Generalbundesanwalt habe bereits am Freitag die Ermittlungen „wegen der besonderen Bedeutung des Falles“ übernommen, unter anderem wegen der massiven Auswirkungen auf den Bahnverkehr und die Telekommunikation sowie wegen „des länderübergreifenden Charakters der Taten“. Das teilte die Karlsruher Behörde nun mit.

Unbekannte hatten am 19. Juni früh morgens in Berlin, Hamburg, Köln, Dortmund, Leipzig sowie im niedersächsischen Bad Bevensen 13 Brandanschläge an Strecken der Bahn verübt. Hunderte Zügen fielen aus, mehrere Millionen Reisende waren nach den Angaben der Bundesanwaltschaft von Verspätungen betroffen. An Bahn- und Telekommunikationsanlagen entstanden Schäden in sechsstelliger Höhe. Auch Telefon- und Internet-Verbindungen waren ausgefallen.

Wer die Anschläge verübt hat, ist immer noch unklar. Die Ermittler hatten einen politischen Hintergrund nicht ausgeschlossen. Vor dem G20-Gipfel hatten Linksextremisten Aktionen und Anschläge angekündigt. Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) treffen sich am 7. und 8. Juli in Hamburg. (dpa)

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