Deutsche Bahn

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Kein Erfüllen der GDL-Forderungen

Der DB-Personalvorstand Ulrich Weber (Foto) will das Ultimatum der Lokführer-Gewerkschaft GDL nicht akzeptieren. Nun droht ab Donnerstag ein neuer Ausstand.

17.02.2015, 13:53 Uhr

Die Deutsche Bahn will die mit einem Ultimatum verbundene Forderung der Lokführer-Gewerkschaft GDL nicht erfüllen. Das könnte bedeuten, dass die GDL am Mittwoch die Lokführer erneut zum Streik aufrufen wird.

Das von der Gewerkschaft vorgelegte Papier gebe nicht den Stand der gemeinsamen Verhandlungen wieder, sondern enthalte Maximalforderungen der GDL, stellte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber in Berlin fest. „Verhandlungen verlaufen nicht nach dem Prinzip Pistole auf die Brust“, fügte er hinzu.

Die Gewerkschaft hatte die Bahn zuvor aufgefordert, bis Mittwoch um 11 Uhr ein Protokoll zu unterzeichnen, das den Verhandlungsstand aus Sicht der GDL wiedergibt. Geschehe dies nicht, werde er am selben Tag den GDL-Spitzengremien eine Fortsetzung der Streiks empfehlen, schrieb der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky.

Die GDL will Tarifverträge auch für Berufsgruppen jenseits der Lokführer durchsetzen, und zwar unabhängig von Tarifverträgen, die die Bahn mit der konkurrierenden Gewerkschaft EVG abgeschlossen hat. (dpa)

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