Deutsche Bahn

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Neuer Doppelstock-IC kommt gleich in Werkstatt

Kaum im Einsatz, schon Beschwerden: Wegen eines Wankens der Waggons will die Bahn bei ihren neuen Doppelstock-Intercitys das Dämpfungssystem nachjustieren lassen.

15.12.2015, 14:40 Uhr
Die neuen Doppelstock-Wagen sind bereits im Einsatz.
Foto: DB AG

Wenige Tage nach der Deutschlandpremiere plant die Bahn für ihre neuen Doppelstock-Intercitys bereits eine Nachbesserung. Grund ist ein im Zug spürbares Wanken auf bestimmten Streckenabschnitten, das laut Bahn aber vollkommen ungefährlich ist und nur den Fahrkomfort betrifft. Die Züge pendeln seit Sonntag auf der Linie Norddeich-Leipzig über Hannover und Magdeburg. Wie die Bahn am Dienstag mitteilte, nehmen einige Reisende das Wanken im oberen Geschoss in Bereichen wahr, in denen gerade die Schienen frisch abgeschliffen wurden.

Gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier soll an einer Anpassung des Feder- und Dämpfungssystems gearbeitet werden, es gebe keine reparaturbedürftigen technischen Mängel. Außerdem geht die Bahn davon aus, dass sich das Wanken nach einer gewissen Einfahrzeit der verschleißoptimierten Radsätze deutlich verringern wird. „Das ist eine Frage des Komforts, wir bemühen uns mit Hochdruck um eine Verbesserung, wir reden nicht über einen technischen Defekt“, sagte Bombardier-Sprecher Andreas Dienemann. Einschränkungen im Fahrplan soll es nicht geben.

Die neuen Züge sollen ab Februar 2016 auch auf der Verbindung Köln-Hannover-Braunschweig-Dresden und ab März auf der Linie Norddeich-Emden-Köln zum Einsatz kommen und jahrzehntealte IC-Waggons ablösen. Ihnen gegenüber bieten die neuen Intercitys mehr Komfort. Es gibt Kleinkindbereiche mit viel Platz für Gepäck und Spielflächen für Kinder. Speisewagen gibt es nicht mehr, dafür werden Snacks und Getränke in den neuen Zügen am Platz serviert. (dpa)

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