Dossier Maschinen- und Anlagenbau (Teil 4)

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Die besten Flüge nach Fernost

Die Bedeutung der ostasiatischen Region spiegelt sich in der hohen Zahl an Geschäftsflügen wider: Das Angebot für Travel Manager ist groß.

von Oliver Graue, 22.09.2015, 09:30 Uhr
Flughafen Tokio-Haneda.
Foto: Thinkstock

Viele Wege führen nach Rom, besagt eine alte Redensart. Nach Fernost allerdings dürften es inzwischen noch weit mehr sein. Geschäftsreisenden, die nach China, Japan, Korea oder Taiwan wollen, bietet sich eine enorm große Auswahl an Flügen – mindestens dann, wenn es nicht unbedingt eine Direktroute sein muss.

Dabei sind selbst diese ab Deutschland in hoher Zahl vorhanden. Nach Seoul etwa fliegen gleich drei Gesellschaften, Korean Air, Asiana und Lufthansa, ebenso viele wie nach Tokio (ANA, JAL, LH). Taipeh ist durch LH und China Airlines angebunden, nach Hongkong fliegt zudem Cathay.

Die Direktziele in China schließlich beschränken sich längst nicht mehr auf Peking und Schanghai. Allein von Frankfurt aus fliegen Air China, China Southern, China Eastern und Lufthansa zehn Ziele im Reich der Mitte an, Chengdu ebenso wie Hefei, Qingdao ebenso wie Shenyang. Los geht es außer in Frankfurt auch in München, Düsseldorf, Berlin (etwa Hainan) und Zürich.

Umsteigeflüge en masse

Wer einen Umsteigestopp akzeptiert, für den stellen auch auf den Fernoststrecken die Airlines aus den arabischen Golfstaaten eine preislich attraktive Alternative dar, also Emirates, Etihad und Qatar. Hinzu kommen die stark expandierende Turkish Airlines via Istanbul sowie die klassischen asiatischen Linienfluggesellschaften wie beispielsweise Thai Airways, Vietnam Airlines, Sri Lankan und Singapore Airlines. Diese fliegen ab Deutschland gewöhnlicherweise zu ihrem Heimatflughafen und bieten von dort Anschlüssen in den Fernen Osten an. Aber auch mit einem Transfer bereits in Europa punkten etliche Airlines. Neben der polnischen LOT (wechseln in Warschau), der taiwanesischen Eva Air (umsteigen etwa in Wien und Amsterdam) sind dies SAS und Finnair – sie werben mit niedrigen Preisen oder, wie bei Finnair, mit solch „ungewöhnlichen“ Zielen wie Xi’an und Chongqing.

Aber auch von den wichtigsten Fernost-Metropolen bieten sich in aller Regel gute Anschlüsse mit einer der vielen chinesischen Fluggesellschaften; oft handelt es sich um Töchter der großen Airlines. Als Anbieter von One-Way-Routen, Gabelflügen und relativ günstiger Tarife hat sich das chinesische Portal C-Trip durchgesetzt. Geht es Richtung
Fernost, kann sich ein umfassender Vergleich der Flugpreise samt Alternativ-Umsteigestrecken also durchaus rentieren. Zumal manche Nicht-Nonstop-Airlines mitunter niedrigere Preise für die längeren Transferflüge anbieten als für die Routen allein zum Umsteigeflughafen. Mehr Flug, weniger Geld: Ein Kuriosum, das dem immensen Wettbewerb und Preis druck auf den Asien-Strecken geschuldet ist. Und schließlich sollte man beim Vergleichen auch an solche Fluggesellschaften denken, die man vielleicht nicht unbedingt direkt auf dem Schirm hat: So lockt Ukraine International Airlines (UIA) – durch die Krise im Osen des eigenen Landes schwer getroffen – europa¨ische Reisende derzeit mit vergleichsweise gu¨nstigen Peking-Tarifen. UIA startet in Deutschland in Frankfurt, Mu¨nchen und Berlin; das Umsteigen in Kiew gestaltet sich schnell und bequem. Die kasachische Air Astana wiederum fliegt via Astana etwa nach Peking oder ins westchinesische Urumqi, wo VW ein Autowerk betreibt. Und selbst die polnische LOT hat den Fernen Osten entdeckt: Ab kommendem Jahr geht es direkt via Warschau nach Tokio und Seoul.

Foto: BizTravel


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