Dubai

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Hotel-Auslastung steigt auf 80 Prozent

Die Hotellerie in Dubai profitiert von steigenden Besucherzahlen und einer längeren Aufenthaltsdauer. Deutschland zählt weiter zu den wichtigsten Märkten.

von Klaus Hildebrandt, 06.03.2014, 10:00 Uhr
Große Delegation aus Dubai auf der ITB: Vierter von rechts ist Tourismuschef Helal Saeed Almarri.
Foto: Marco Limberg

Die Hotels und Hotelapartments in Dubai zählten 2013 gut elf Millionen Gäste, ein Plus von 10,6 Prozent gegenüber dem Jahr davor, teilte das Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM) mit. Allein 324.352 deutsche Besucher und damit drei Prozent mehr kamen vergangenes Jahr. Damit belegt Deutschland im Ranking wie im Vorjahr den siebten Platz.

Der Gesamtumsatz der Hotellerie stieg um 16,1 Prozent auf 21,8 Mrd. Dirham (4,3 Mrd. Euro). Die Auslastung stieg von 78 auf 80 Prozent, wobei sich die Hotelapartments mit einem Plus von 6,5 Prozentpunkten auf 82 Prozent überdurchschnittlich gut entwickelten.

Ende 2013 gab es in dem Emirat laut DTCM insgesamt 84.534 Hotelzimmer und Apartments, 5,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Bau beziehungsweise in der Planung befinden sich 141 Unterkünfte. „Wollen wir unsere Tourismus-Vision bis 2020 realisieren, benötigen wir schätzungsweise 140.000 bis 160.000 Gästezimmer. Deshalb arbeiten wir eng mit Investment-Firmen zusammen“, sagte Helal Saeed Almarri, Generaldirektor des DTCM.

Im vergangenen Jahr kamen Neueröffnungen in verschiedenen Kategorien hinzu. Dazu zählen unter anderem das Barjeel Guest House in Bur Dubai, das Vida Downtown Dubai, das Mövenpick Hotel Jumeirah Lakes Towers, das Novotel Hotel Al Barsha sowie City Hotels im Fünf-Sterne-Bereich wie das Conrad und das Oberoi. Auf der Palm Jumeirah eröffneten mit dem Sofitel und dem Anantara zwei Fünf-Sterne-Resorts.

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Um den Tourismus aus Europa anzukurbeln, hat das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate 13 weitere EU-Mitgliedsstaaten von der Visa-Beantragung vor der Abreise befreit. Damit können nun alle EU-Bürger mit ihrem Reisepass einreisen. Die weiteren Länder sind Polen, Ungarn, Kroatien, Zypern, Rumänien, Bulgarien, Litauen, Lettland, Estland und Malta, Slowenien, die Slowakei und Tschechien.

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