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Schwaches Pfund belastet Ergebnis

Die Schwäche der britischen Währung und die späten Osterferien haben den britischen Billigflieger Easyjet im Winter tief in die roten Zahlen gedrückt. Die Börsianer reagieren verschnupft darauf.

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16.05.2017, 09:20 Uhr
Noch mehr Flugzeuge – Easyjet weitet den Flugbetrieb im Sommerhalbjahr um 8,5 Prozent aus.
Foto: Easyjet

Die Schwäche der britischen Währung und die späten Osterferien haben den britischen Billigflieger Easyjet im Winter tief in die roten Zahlen gebracht. Im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende März fiel der Verlust unter dem Strich mit 192 Mio. Pfund (225 Mio. Euro) 13-mal so hoch aus wie ein Jahr zuvor, wie die Fluggesellschaft in Luton bei London mitteilt. Easyjet-Chefin Carolyn McCall berichtet zudem von einem deutlichen Verfall der Ticketpreise.

Der Umsatz je Sitzplatz sank den Angaben zufolge im Jahresvergleich um 4,9 Prozent. Dies habe Easyjet zwar durch Zusatzerlöse und eine bessere Auslastung der Jets auffangen können. Allerdings seien die Kosten rund um einen Sitzplatz durch den Wertverlust vom britischen Pfund nach dem Brexit-Votum ebenfalls um 4,9 Prozent gestiegen. Wenn das Pfund an Wert verliert, wirkt sich ein Verlust aus der Eurozone in der Bilanz stärker aus, weil ein Euro immer mehr Pfund entspricht. Zugleich muss Easyjet mehr von seiner Heimatwährung Pfund aufwenden, um Rechnungen in Euro zu begleichen.

An der Börse kamen die Nachrichten schlecht an. Kurz nach Handelsstart in London rutschte der Kurs der Easyjet-Aktie um knapp sechs Prozent auf 1232 britische Pence ab. Die Fluggesellschaft hatte nach dem Brexit-Votum im vergangenen Jahr zeitweise rund die Hälfte ihres Börsenwerts verloren.

 
 
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