Der seit vergangenen Freitag schwer gebeutelte Budapester Flughafen hält trotz Abgang des Hauptkunden Malev an seinen Zielen fest. Er will zum besten Airport der Region aufsteigen.
Der abrupte Kollaps des ungarischen National Carriers Malev ist erstaunlich geräuschlos über die Bühne gegangen. Das Budapester Flughafen-Management unter Leitung von CEO Jost Lammers reagiert sogar ein Stück weit optimistisch auf die nun begonnene Post-Malev-Ära. Und Grund dazu gibt es tatsächlich, denn diverse Airlines erhöhen kurzfristig ihre Frequenzen, beispielsweise Air France, British Airways, Brussels Airlines, Germanwings und KLM. Noch optimistischer stimmen allerdings die bereits angekündigten neuen Routen von Air Berlin, Lufthansa, Ryanair und Wizzair. So hofft der CEO, dass die Netzqualität des Standortes, den immerhin 32 Airlines ansteuern, weitestgehend erhalten bleibt. An den angekündigten Investitionen von 261 Mill. Euro soll – mit kleinen Anpassungen – festgehalten werden.