Emirates

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Piloten händeringend gesucht

Emirates Airline gehört nach wie vor zu den wachstumsstärksten Airlines der Welt. Das führt offenbar langsam zu Problemen: Piloten werden knapp.

17.02.2016, 09:38 Uhr
Emirates hat insgesamt 140 A-380 bestellt, 73 davon sind bisher ausgeliefert.
Foto: Emirates

Gerade erst hat die Fluggesellschaft vom persischen Golf ihren 73. Airbus A-380 erhalten. Es kommen fast noch mal so viele. Pro Jet benötigt die Airline gut sieben Crews. Das heißt: Sie braucht jede Menge Piloten.

Einem Bericht des „Handelsblatts“ zufolge gestaltet sich die Suche immer schwieriger: 450 zusätzliche Piloten werden aktuell gebraucht. „Wir sind uns bereits länger eines potentiellen Pilotenmangels bewusst“, räumt Henry Donohoe, Flugkapitän und Senior Vice President Flight Operations bei Emirates gegenüber der Zeitung ein.

Die Airline hat bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet. In Dubai entsteht derzeit ein neues Ausbildungszentrum, das Ende 2016 an den Start gehen soll und anschließend in einem jeweils dreieinhalb Jahre dauernden Prozess je 160 bis 200 Flugschüler pro Jahr ausbilden wird.

Recruiting von Crews, Piloten aber auch Flugbegleitern, ist bei Emirates ein Dauerthema. Seit Jahren tourt die Airline mit Roadshows durch die Welt, um Mitarbeiter zu gewinnen. Damit ist Emirates nicht allein. Einer vor wenigen Tagen vorgestellten Studie von Boeing zufolge werden weltweit in den kommenden Jahren 558.000 Flugzeugführer benötigt. Allein in Asien, das besagt die Studie, müssen in den kommenden 20 Jahren 226.000 Piloten her, 100.000 davon werden allein in China gebraucht. (RIM)

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