Etihad Airways

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James Hogan startet eigene Allianz

Etihad Airways verpasst dem Verbund ihrer Beteiligungen einen neuen Namen. Die neue Allianz soll auch anderen Fluggesellschaften offen stehen.

von Rita Münck, 08.10.2014, 14:59 Uhr
Die Macher der neuen Allianz (von links): Maurizio Merlo (CEO Darwin Airline), Wolfgang Prock-Schauer (CEO Air Berlin), James Hogan (President and CEO Etihad Airways), Cramer Ball (CEO Jet Airways), Dane Kondic (CEO Air Serbia) und Manoj Papa (CEO Air Seychelles).
Foto: Etihad

Aus der „Equity Alliance“ werden die Etihad Airways Partners. Unter der neuen Marke will CEO James Hogan fortan alle „gleichgesinnten Fluggesellschaften“ zusammenfassen. Hogans Strategie ist es bekanntlich, sich an angeschlagenen Fluggesellschaften zu beteiligen und gemeinsam Synergien zu schöpfen – im Sinne der Kunden. In der Regel stimmen Etihad und ihre Partner nach erfolgtem Investment durch die arabische Fluggesellschaft Streckennetze, Flugpläne sowie Vielflieger-Programme aufeinander ab. Dabei hat Geldgeber Etihad stets ein gewichtiges Wort mitzureden.

An dem bislang als „Equity Alliance“ und jetzt als Etihad Airways Partners bekannten Verbund sind sechs Airlines beteiligt: Air Berlin, Air Serbia, Air Seychelles, Darwin Airline (Schweiz), Etihad Airways (Vereinigte Arabische Emirate) und Jet Airways (Indien).

Hogan will den Verbund allerdings öffnen: „Jede Fluggesellschaft kann ein Etihad Airways Partners werden“, heißt es in einer Mitteilung. Auch Fluggesellschaften, die bereits in einer anderen Allianz sind, seien willkommen. Etihad verweist dabei auf Air Berlin, die seit einigen Jahren Mitglied von Oneworld sind, ihr Streckennetz aber auch mit Etihad abstimmen. Geöffnet werden könnte der Verbund somit auch für das Skyteam-Mitglied Alitalia, an dem sich Etihad mit 49 Prozent beteiligen will. Andere Fluggesellschaften könnten sich theoretisch anschließen.

Wie Oneworld, Star Alliance und Skyteam wird Etihad Airways Partners ein eigenes Logo haben, das die Mitglieder fortan mit sich führen dürfen. Das Logo soll unter anderem an Bord der Flugzeuge sichtbar werden. Im Gegensatz zu den traditionellen Allianzen stehe seine Allianz für harmonisierte Streckennetze und bessere Anschlussverbindungen für die Passagiere. Auch Vielfliegern verspricht Hogan Vorteile.

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