Event Management

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Die beliebtesten MICE-Ziele

Bei den Veranstaltungsplanern stehen Skandinavien, Polen und das Baltikum hoch im Kurs. Auch sonst fand Pro Sky Spannendes für 2016 heraus. Zu einem immer wichtigeren Kriterium für die Wahl des MICE-Ortes wird das Thema Sicherheit.

von Oliver Graue, 30.03.2016, 09:00 Uhr
Foto: Pro Sky

Der Norden ruft: Die skandinavischen und baltischen Staaten gehören zu den meistgenannten Regionen, wenn Veranstaltungsplaner nach den potenziell hoffnungsvollsten Ländern für Meetings, Events und Incentives gefragt werden. Eine gute Zukunft wird fast allen Nord- und Ostsee-Anrainern vorhergesagt. Die größten Gewinne könnten Städte wie Kopenhagen, Stockholm, Riga und das polnische Danzig machen. „Erstens sind diese Destinationen noch weitgehend unbekannt, und das, obwohl sie geradezu um die Ecke liegen“,nennt Armin Truger, CEO des Flug- und Eventanbieters Pro Sky, die Gründe. „Zudem sagten die Befragten, dass diese Destinationen der allgemeinen Einstellung der heutigen Gesellschaft entgegenkämen – sie sind grün, naturverbunden, innovativ und gleichzeitig geschichtsträchtig.“

Vor allem aber wird Europas Norden als ungefährlich betrachtet. Angesichts der Terroranschläge auf europäischem Boden erhält das Thema „Reisesicherheit“ bei den MICE-Planern einen immer höheren Stellenwert. Davon profitieren die nordischen Staaten.

Foto: Pro Sky

Golfstaaten bei Veranstaltungsplanern weiterhin beliebt

Das gilt aber auch für ein anderes Land, nämlich Slowenien. Zunehmend entdecken die deutschen und österreichischen Veranstaltungsorganisatoren ihre Liebe zu dem Land, vor allem zur Hauptstadt Laibach (Ljubljana). Truger: „Die Befragten gaben an, dass Slowenien dank der Qualität der Hotels, der Ausstattung und des Dienstleistungsangebots an den Veranstaltungsorten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.“

Schaut man über die Grenzen Europas, sind vier Regionen bei den MICE-Entscheidern hoch im Kurs: Nach wie vor ganz vorn bewegen sich die Vereinigten Arabischen Emirate mit Dubai und Abu Dhabi. Luxusunterkünfte seien hier vergleichsweise günstig, zudem locken die verschiedensten Aktivitäten vom Wüstenausflug bis zum Skifahren in der Halle. Auch hier wird die Sicherheit als wichtiges Argument genannt.

Südostasien wiederum punktet mit unschlagbar niedrigen Preisen. Die Vereinigten Staaten sind zwar deutlich teurer, dennoch haben sie ihre Aufholrallye der vergangenen Jahren mit großem Erfolg beendet. Goutiert wird, dass es US-Städte wie New York oder Miami geschafft haben, sich ein frisches, originelles Image zuzulegen. Nummer vier im Bunde schließlich ist Südafrika mit Kapstadt: dank afrikanischer Exotik bei leichzeitig großer politischer Stabilität. „Aber auch Länder wie Namibia und Botswana sind im Kommen“, sagt der Pro-Sky-Studienverantwortliche Quentin Rouxel.

Europäische Spitzenreiter bei Meetings und Events

Was schließlich die relevantesten europäischen Städte für Meetings und Events angeht, hat Berlin seinen Spitzenplatz verteidigt. Genau 53 Prozent der Veranstaltungsplaner sagen, sie könnten sich hier ein Event vorstellen. Auf Platz zwei folgt Barcelona (38 Prozent, Mehrfachnennungen waren möglich) vor Wien (29 Prozent) und Lissabon (27 Prozent). Ist diese Reihenfolge mit der von 2015 identisch, gibt es auf dem 5. Platz eine Veränderung: London (23 Prozent) hat Istanbul aus dem Ranking gekickt.

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