Fahrdienst-Vermittler

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Uber bröckelt in Europa

In Italien ist der Fahrtenvermittler Uber jetzt verboten, und auch in Dänemark ist heute Schluss: Uber stellt wegen verschärfter Gesetze seine Dienste in dem Land ein. Besonders in Europa hat das kalifornische Unternehmen zu kämpfen.

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von Meike Fries, 18.04.2017, 07:33 Uhr
Auto per App: Viele Länder bekämpfen Uber.
Foto: Uber

In Dänemark freuen sich heute die Taxifahrer: Dort ist nun Schluss mit Uber Pop, dem Dienst, über den Privatpersonen Fahrgäste mit dem eigenen Auto befördern. Der Grund ist eine Gesetzesverschärfung: In Dänemark müssen nun alle Autos, mit denen Fahrgäste gewerblich gefahren werden, über Kameras, Taxameter und Sitzsensoren verfügen. Das kann das US-Unternehmen Uber nicht sicherstellen und kündigte darum an, sich aus Dänemark zurückzuziehen.

Italien hatte Uber erst vor wenigen Tagen verboten. Unlauterer Wettbewerb, urteilte ein römisches Gericht. In Italien hatten Taxifahrer und -verbände heftig gegen das Unternehmen protestiert. Uber geht in Berufung, aber erst einmal triumphiert die Taxibranche. Besonders in Europa hat es Uber schwer.

In Deutschland blieb nicht viel von Uber

Auch in Deutschland hat Uber seinen Dienst Uber Pop schon 2015 komplett eingestellt. Das Landgericht Frankfurt hatte den Dienst deutschlandweit für gesetzeswidrig erklärt, das Oberlandesgericht Frankfurt sah das genauso. Daraufhin führte Uber Uber X in München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf ein, wenige Monate später blieben nur noch München und Berlin übrig.

Mit dem Dienst Uber X können Autos bestellt werden, deren Fahrer über einen Personenbeförderungsschein verfügen. Die Fahrten sind entsprechend versichert. Außerdem vermittelt Uber mit Uber Taxi auch Fahrten mit klassischen Taxis, zu den üblichen Preisen – wie andere Taxi-Apps auch. Dieser Dienst gilt als einziger Uber-Dienst, der nicht umstritten ist.

 
 
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