Fernstrecken-Billigflüge

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IAG schickt Level ins Rennen

Was Europas größter Billigflieger nicht wagt, traut sich nun die International Airlines Group. Die IAG launcht einen Interkont-Billigflieger, erst einmal in Barcelona.

20.03.2017, 14:24 Uhr
So soll die Bemalung der Airbus A-330 der neuen IAG-Marke „Level“ aussehen.
Foto: IAG

Eine mittlerweile fünfte eigene Fluggesellschaft – neben British Airways, Iberia, Vueling und Aer Lingus – schickt die IAG in den Wettbewerb. Vom Heimatflughafen in Barcelona sollen schon im Juni die ersten beiden Airbus A-330 mit einer Zwei-Klassen-Bestuhlung abheben. Dabei bieten die 40 Sitze der Premium Economy Class praktisch ein Produkt wie einer normalen Full Service Airline. Die 293 Sitze der Economy an Bord sollen dagegen mit unschlagbar niedrigen Flugpreisen beginnend bei 99 Euro für den Oneway an die US-Westküste anderen Interkont-Billigfliegern Paroli bieten.

Zu Beginn des Flugbetriebs, sorgt Iberia für die Bereederung der Maschinen, die von Barcelona nach Buenos Aires (dreimal wöchentlich), Los Angeles (zweimal), Oakland (dreimal) und Punta Cana in der Dominikanischen Republik (zweimal) abheben sollen. Für Zubringerdienste zu diesen Langstrecken-Verbindungen soll der ebenfalls in Barcelona beheimatete Billigflieger Vueling sorgen. In naher Zukunft soll die Level auch ab anderen europäischen Großflughäfen Fernflüge anbieten.

Mit der Neugründung reagiert die IAG auf die Herausforderung durch die expansive Norwegian, die aus Skandinavien und insbesondere Großbritannien auch Fernstrecken-Billigflüge anbietet, allerdings mit moderneren Dreamliner-Jets des Herstellers Boeing. (LS)

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