Flüchtlinge

(0)

Berlin will 22 Hotels anmieten

Dabei handelt es sich um die Häuser der Kette Grand City Hotels. Das israelische Unternehmen soll vom Senat dafür 600 Mio. Euro erhalten.

02.02.2016, 09:53 Uhr
Das Grand-City-Hotel Berlin-Mitte im Stadtteil Wedding
Foto: Grand City Hotel

Wie die „Frankfurter Allgemeine“ mit Hinweis auf ihr vorliegende Informationen weiter berichtet, soll die Anmietung der insgesamt 10.000 Hotelplätze längerfristig erfolgen. Die Kette Grand City Hotels verlange einen Preis von 50 Euro pro Bett und Nacht, insgesamt also 1.500 Euro pro Flüchtling im Monat. Unklar ist, ob dieser Preis auch die Verpflegung einschließt.

Bei den Hotels soll es sich um Häuser mit Namen wie Holiday Inn, Wyndham, Berlin Mitte, City East und City West handeln. Wie die FAZ berichtet, ist für den Hotelbetreiber das Geschäft in der mit Zimmer-Überkapazitäten kämpfenden Stadt äußerst attraktiv. Die garantierte Auslastung liege bei 95 Prozent. Dies werde in Berlin im Normalbetrieb bei weitem nicht erreicht. Insgesamt betrage das Volumen auf die gesamte Laufzeit berechnet mehr als 600 Mio. Euro.

Die Kette Grand City Hotels ist im Besitz mehrerer israelischer Unternehmen. Beobachter sehen die verlangten Mietpreise als überzogen an. Die Hauptstadt ächzt unter derzeit 80.000 neuen Asylbewerbern. Mindestens 30.000 weitere werden für dieses Jahr erwartet. Die Unterbringungskapazitäten gelten jedoch als ausgeschöpft. (OG)

Weitere Business Travel-News

Emirates | Turkish Airlines
(0)

Laptops bis zum Boarding nutzen

Auf die Verbannung von größeren Elektronikgeräten seitens der USA und Großbritanniens auf bestimmten Flugstrecken, reagieren nun die ersten beiden Carrier. Sie kündigen einen neuen Service an, um die Folgen des Banns zu minimieren. mehr

 

Germanwings-Absturz
(0)

Gedenkskulptur für Opfer enthüllt

Direkt am Absturzort des Germanwings-Jets in den französischen Alpen soll eine Gedenkskulptur aufgestellt werden. Das Kunstwerk wurde nun vor Angehörigen auf einer Gedenkfeier enthüllt. mehr

 

Mexikanischer Drogenkrieg
(0)

Holland America Line streicht Acapulco

Zu gefährlich: Acapulco wird nicht mehr von Schiffen der Holland America Line angesteuert. Denn die Küstenstadt ist vom Drogenkrieg in Mexiko besonders stark betroffen. mehr

 

Cockpit-Sicherheit
(0)

Vier-Augen-Prinzip auf dem Prüfstand

Das kurz nach dem Germanwings-Absturz eingeführte Vier-Augen-Prinzip im Flugzeug-Cockpit steht bei den größeren deutschen Airlines auf dem Prüfstand. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media