Frankfurt-Hahn

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Airport-Chef hofft auf schnellen Verkauf

Das Land Rheinland-Pfalz will sich von seinen Anteilen am Flughafen Hahn trennen. Hahn-Chef Markus Bunk hofft, dass der Prozess nach der Landtagswahl nun Fahrt aufnimmt. Drei Interessenten stehen bereit.

von Rita Münck, 14.03.2016, 12:48 Uhr
Flughafen Frankfurt-Hahn: 40 Prozent macht die Fracht aus, das restliche Geschäft dominiert Ryanair.
Foto: Frankfurt Hahn Airport

Bunk wünscht sich Planungssicherheit für seinen Flughafen – und er hofft, dass sich die jetzt nach der Landtagswahl am vergangenen Wochenende schnell einstellen wird. „In der Wahl ging die SPD wieder als Sieger hervor, dass sollte den Verkaufsprozess beschleunigen“, so Bunk im fvw-Gespräch. Seit Monaten wird am Hahn darüber verhandelt, wer den Airport übernehmen könnte. Wie aus Flughafen-Kreisen zu hören ist, stehen drei Interessenten aus dem asiatischen Raum zu ernsthafteren Gesprächen bereit.

Medienberichte, denen zufolge der Versandhändler Amazon zu den potenziellen Käufern gehört, wertete Bunk indes am Montag als „aus der Gerüchteküche entsprungen“. Er bestätigte allerdings, dass es zwischen dem Flughafen Hahn und Amazon „Kontakte“ gegeben hat.

Der US-Riese will sich unabhängiger machen von den bekannten Transportunternehmen wie DHL und Fedex, eine eigene Logistik-Sparte aufbauen. Dabei sollen auch Frachtflugzeuge zum Einsatz kommen.

Neben Rheinland-Pfalz will sich Hessen ebenfalls von den Airport-Anteilen am Hahn trennen. Rheinland-Pfalz ist allerdings mit 82,5 Prozent Haupteigentümer. 2015 hat der Flughafen bei einem Umsatz von rund 40 Mio. Euro 17 Mio. Euro Verlust gemacht. Die Fracht hat in Hahn einen Anteil von 40 Prozent am Geschäft.

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