Fußball-EM

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29.11.2011, 15:01 Uhr

Hundemord in der Ukraine

Tierschützer schlagen Alarm: Ukrainische Behörden fangen Tausende wehrlose Straßenhunde ein, um diese zu töten. Grund: Für die EM sollen die Straßen "gesäubert" werden.

Anlässlich der Europameisterschaft „säubert“ die Ukraine ihre Straßen von heimatlosen Hunden und Katzen. Um sich während des Fußball-Events glanzvoll vor der Welt zu präsentieren, werden laut Tierschutzorganisation Peta auf Anordnung der offiziellen ukrainischen Behörden Tausende Tiere umgebracht.

Gemeinsam mit ukrainischen Tierschutzorganisationen kämpft Peta bereits seit 2009 gegen die Massentötungen. Die Tiere werden eingefangen, erschossen, vergiftet oder verbrannt. Kommunale Müllabfuhren und „Straßenreinigungskommandos“ töten die Tiere entweder direkt oder fangen sie auf rabiate Weise ein. In Lagern werden Hunde bis zu sieben Tage in völlig überfüllten Gitterkäfigen untergebracht – oftmals ohne Nahrung und Wasser.

Bei den Tötungen wird auch ein Mittel namens Ditilin eingesetzt, das ähnlich wie das Pfeilgift Curare wirkt. Ditilin führt zur Lähmung der Muskeln, so dass die Tiere sich nicht mehr bewegen können. Bei Überdosierung werden auch die Atemmuskeln gelähmt. Die Hunde sterben gelähmt aber bei vollem Bewusstsein einen unvorstellbar leidvollen Tod.

Ausführliche Informationen finden Sie auf den Internet-Seiten von Peta. Darauf können Sie sich auch an einer Petition an die ukrainische Botschaft in Berlin beteiligen. Zudem lassen sich kostenlose Demoplakate und Flugblatt-Motive herunterladen.

 

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