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Airplus-Umfrage

21.12.2011, 12:31 Uhr

Geschäftsreisemarkt bleibt stabil

Die Zahl der Geschäftsreisen dürfte 2012 stabil bleiben. Einen Anstieg erwarten die Verantwortlichen dagegen bei den Kosten. Das zeigt das Ergebnis einer Umfrage von Airplus.

Die Unternehmen dürften ihre Mitarbeiter laut Airplus auch 2012 eifrig auf Reisen schicken.
Foto: Digital Vision.

Die anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten schlagen bislang nicht auf das Geschäftsreise-Aufkommen der Unternehmen durch. So erwarten immerhin 35 Prozent der Reiseverantwortlichen weltweit, dass die Anzahl an Business Trips in ihrem Unternehmen für 2012 sogar noch zunehmen wird. Für 2011 hatten das laut Kreditkartenanbieter und Abrechnungsdienstleister Airplus 34 Prozent der Befragten prognostiziert. Damit bleibt die Erwartung an das Reiseaufkommen stabil.

Einen Unterschied zum Vorjahr gab es dagegen bei der Einschätzung der Geschäftsreisekosten. Hier rechnen 40 Prozent der Manager mit steigenden Ausgaben für Geschäftsreisen 2012, im Vorjahr gingen nur ein Drittel von einer Kostensteigerung aus.

Als Preistreiber betrachten die Verantwortlichen vor allem die Kosten für Flüge und Hotels. Für Bahnfahrten prognostizieren sie hingegen nur eine geringe Steigerung, ebenso wie bei den Kosten für Mietwagen.

Die Zuversicht der Travel Manager fällt je nach Land und Region recht unterschiedlich aus. Besonders optimistisch sind die Geschäftsreise-Verantwortlichen in den Wachstumsmärkten: In Lateinamerika erwarten 48 Prozent mehr Geschäftsreisen, in Südafrika sind es 45 Prozent. Ebenfalls positiv in die Zukunft blicken die Travel Manager in den USA (38 Prozent) sowie in der Region Asien/Pazifik (37 Prozent). Unter dem Durchschnittswert von 35 Prozent liegen dagegen die europäischen Regionen Skandinavien (31 Prozent) und Westeuropa (31 Prozent). Das Schlusslicht bilden die südeuropäischen Krisenländer. Dort rechnen nur 28 Prozent der Befragten mit einer Steigerung der Reiseaktivitäten.

Deutschland liegt mit 40 Prozent leicht über dem weltweiten Durchschnitt. 52 Prozent der Verantwortlichen erwarten hier eine Stagnation bei den Geschäftreisen, lediglich acht Prozent rechnen mit einem Rückgang. Dies spiegelt die nach wie vor robuste Verfassung der deutschen Wirtschaft in einem unsicheren Umfeld wider.

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