Geschäftsreisen

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„Wilder Einkauf“ weit verbreitet

Geschäftsreisende halten sich häufig nicht an die Buchungsvorgaben ihrer Firmen. Dieses Maverick Buying treibt laut einer Egencia-Umfrage die Kosten hoch.

03.12.2013, 15:50 Uhr

In immerhin 51 Prozent der befragten Unternehmen buchen Reisende trotz eines festen Geschäftsreisepartners ihre Dienstfahrten über andere Kanäle als vorgegeben. Von diesen gehen immerhin 58 Prozent davon aus, dass fast ein Fünftel der Geschäftsreisen über fremde Portale gebucht werden. 35 Prozent der Unternehmen sagen sogar, das 20 bis 39 Prozent der Reisen außerhalb der präferierten Wege gebucht werden.

Dieser „wilde Einkauf“ kommt die Unternehmen teuer zu stehen. So gaben immerhin 38 Prozent der 270 befragten Travel Manager an, dass die durch Maverick Buying entgangenen Einsparungen bei bis zu zehn Prozent liegen. Weitere 17 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen von zehn bis 19 Prozent entgangener Einsparungen aus.

Wobei aber nicht alle Unternehmen die Buchungen ihrer Mitarbeiter abseits der vorgegebenen Kanäle als Problem erkennen. Immerhin ein Drittel der Unternehmen nimmt solch ein Verhalten bislang klaglos hin. Für Florian Storp, Geschäftsführer von Egencia Deutschland, unverständlich: „Denn Maverick Buying bringt nicht nur Kosten und Zeitprobleme mit sich, sondern auch Sicherheitsprobleme.“

Schließlich erschwert die Buchung abseits vorgegebener Kanäle die Lokalisierung der Reisenden im Krisenfall. Gerade auch aufgrund ihrer Fürsorgepflicht, sollten Unternehmen daher Maverick Buying unterbinden, rät Storp.

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