Goodbye New York

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Museumsschiff Peking kommt nach Hamburg

Monatelang segelte die Besatzung der Peking einst über die Meere, um Ladung in andere Häfen zu bringen. Nun wird die historische Bark aus New York in Richtung Hamburg verbracht, um zum Museum zu werden.

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17.07.2017, 08:30 Uhr
Wechselt von New York nach Hamburg: Die Peking.
Foto: Gryffindor/Commons.Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Viel Historie scheint auf den ersten Blick nicht mehr erhalten. Alexandre Poirier steht im Blaumann an Bord der Peking – jener historischen Viermastbark, die 1911 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss vom Stapel lief. Doch hier, an einem Pier im New Yorker Stadtteil Staten Island, sieht der Schiffbau-Ingenieur vor allem: Rost, Schrott, alte Heizungsanlagen, überflüssigen Ballast. Wenn die Peking tatsächlich nach Hamburg verbracht und als Museumsschiff restauriert werden soll, ist hier einiges zu tun.

Mehr als 40 Jahre lag die Peking der Reederei F. Laeisz an Pier 16 am South Street Seaport Museum in Manhattan nahe der Brooklyn Bridge. Nun soll sie nach langen Diskussionen um die Finanzierung endlich ihre vermutlich letzte Reise antreten. Mit der für 17. Juli geplanten Abfahrt macht sich eine „Hamburgensie“ und „ein Stück deutsches Kulturgut“ auf den Weg über den Atlantik in die Hansestadt, sagt Joachim Kaiser. Er ist Sachverständiger für historische Schiffe und Vorstandsmitglied der Stiftung Hamburg Maritim, die für Überfahrt und Restaurierung die Federführung übernommen hat.

Vor der Überfahrt muss das rund 170 Meter lange Dockschiff „Combi Dock“ abtauchen und die Peking beim Auftauchen an deren tragenden Strukturen greifen. „Der erste Kontakt ist am wichtigsten“, erklärt Poirier. Vorbereitete Stützen helfen, die Seiten der Peking zu stabilisieren, und wenn alles festgebunden und vertäut ist, heißt es: Abfahrt.

 
 
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