Hauptstadt-Flughafen

(0)

BER-Inbetriebnahme wohl erst 2019

Die Probleme am neuen Hauptstadt-Flughafen reißen nicht ab. Was viele Experten schon länger erwarten, formuliert auch erstmals Berlins Regierungschef Müller. Der BER könnte erst 2019 eröffnen.

Seite 1 von 2
17.07.2017, 07:41 Uhr
Noch immer nicht in Betrieb: die Haupthalle im neuen BER.
Foto: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) stellt sich darauf ein, dass der Hauptstadt-Flughafen BER erst Anfang 2019 eröffnet werden könnte. Der drittgrößte deutsche Flughafen sollte eigentlich schon vor knapp sechs Jahren in Betrieb gehen, doch die Eröffnung wurde immer wieder verschoben. Aus dem aktuellen Geschäftsbericht geht zudem hervor, dass das Staatsunternehmen für das laufende Jahr mit einem Verlust von 120 Mio. Euro rechnet – trotz kräftiger Umsatzzuwächse. Für rote Zahlen sorge die Hängepartei am BER, so die Geschäftsführung.

Müller sagte dem „Tagesspiegel“: „Wenn mir jetzt von den Verantwortlichen gesagt wird, es kann Ende 2018 oder Anfang 2019 sein, muss ich das akzeptieren und sehen, wo Dinge noch beschleunigt und optimiert werden können.“ In einem gemeinsamen Interview mit seinem brandenburgischen Amtskollegen Dietmar Woidke (SPD) fügte er hinzu: „Glauben Sie mir, lustig finde ich das nicht.“

Beide Länderchefs betonten, sie wollten trotz der anhaltenden Probleme beim Brandschutz und der steigenden Kosten den BER auf jeden Fall zu Ende bauen. „Nein, der BER muss endlich fertig werden“, sagte Woidke. „Wir reden schließlich nicht über eine Mondlandung, sondern über die Eröffnung eines Flughafens.“

 
 
1 spacer 2

Weitere Business Travel-News

Sixt
(0)

Starke Halbjahreszahlen

Die Geschäfte beim Autovermieter Sixt laufen rund. Umsatz und Ergebnis legten laut Konzern-Chef Erich Sixt im ersten Halbjahr 2017 deutlich zu. Dabei profitierte das Unternehmen besonders von der starken Nachfrage im Ausland. mehr

 

Weiterbetrieb von Flughafen Tegel
(0)

Keine Einigung im Streitfall

Die Fronten zwischen Bundesverkehrsminister Dobrindt und den Ländern Berlin und Brandenburg im Flughafen-Streit sind verhärtet – doch nach einem Spitzengespräch wird die gute Atmosphäre betont. Die Debatte ist damit längst nicht vom Tisch. mehr

 

Air-Berlin-Insolvenz
(0)

VDR rechnet mit höheren Preisen

Der Verlust eines Marktteilnehmers bedeute für Unternehmen ein vermindertes Angebot und damit höhere Kosten. Der Staat müsse sich mit Eingriffen zurückhalten, sagt der VDR-Vizepräsident Ralph Rettig. mehr

 

Generalbevollmächtigter | Air Berlin
(0)

Müssen „business as usual“ hinbekommen

Trotz Insolvenz soll der Flugbetrieb bei Air Berlin weitergehen. Parallel laufen Verkaufsgespräche und das Gehalt ist erst einmal nur bis Ende Oktober sicher. Der neue Generalbevollmächtigte setzt auf Loyalität. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media