Heiligendamm

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Ärger um fingierte Anzeige

Eine „GeKo Immobilien GmbH“ wollte darin das Hotel für 38 Mill. Euro verkaufen. Tatsächlich aber hat das Haus längst einen neuen Besitzer.

16.10.2013, 11:05 Uhr

Erst vor wenigen Monaten wurde das Hotel aus dem Insolvenz-Verfahren gekauft – und nun soll es erneut verscherbelt werden. Das zumindest behauptet eine Anzeige, die in der „Ostseezeitung“ geschaltet wurde. „Das ist extrem ärgerlich für uns. Wir haben den Insolvenz-Verwalter gebeten, rechtlich dagegen vorzugehen“, reagierte darauf der Geschäftsführer des Hotelbetreibers, Patrick Weber.

Als Hintergrund der Streitigkeiten vermuten Beobachter den Rechtsstreit zwischen dem Insolvenz-Verwalter und einem anderen Investor, der ebenfalls für das Grand Hotel geboten hatte, aber den Zuschlag nicht erhielt. „Noch heute Abend geht ein Abmahnschreiben gegen die Urheber der Anzeige raus“, sagte der Insolvenz-Verwalter Jörg Zumbaum.

Laut Verkaufsanzeige wollte eine „GeKo Immobilien GmbH“ aus Berlin 38 Mill. Euro für Heiligendamm haben. Das traditionsreiche Haus, in dem unter anderem der G8-Gipfel der wichtigsten Staaten stattgefunden hatte, erklärte im vorigen Jahr seine Zahlungsunfähigkeit.

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