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Das operative Geschäft übernimmt seither die Reisebüro-Kette BCD. Schritt für Schritt soll der Partner auch bei den Tochterfirmen im Ausland etabliert werden, sagt Hoffmann. Der 41-Jährige verspricht sich davon eine größere Transparenz über die Kosten im Travel Management. „Für Mietwagen und mit rund 150 Einzelhotels haben wir bereits weltweit gültige Verträge ausgehandelt, nun folgen Reisebüro und Kreditkartensystem.“
Dabei stellt Uwe Hoffmann, der seit zehn Jahren bei Hella tätig ist, strenge Anforderungen an die Büros. Sie müssen prüfen, ob die Buchungsanfragen der Mitarbeiter den Vorgaben entsprechen – ob sie also richtlinienkonform sind – und ob tatsächlich Hotels und Fluggesellschaften ausgewählt wurden, mit denen Verträge bestehen.
Wichtig ist für den Touristikprofi, der sich einst zum Reisebüro-Kaufmann ausbilden ließ, zudem ein „straffes Reisebüro-Controlling“. Regelmäßig überprüft Hoffmann, dessen Abteilung bei Hella in Lippstadt beim Finanzsektor angesiedelt ist, ob der Partner tatsächlich sämtliche Vorgaben des Travel Managements erfüllt. Firmenraten mit Leistungsträgern hingegen handelt er selbst aus, gemeinsam mit der Einkaufsabteilung des Automobilzuliefers.
Uwe Hoffmanns Nein gilt nicht nur der vorbehaltlosen Nutzung von Billigfliegern. Auch der Internet-Buchung steht der Travel Manager kritisch gegenüber. Bei Hella wird übers Reisebüro gebucht – „einfach deshalb, weil es für uns preisgünstiger ist“, erklärt Hoffmann. „Wir haben ab Lippstadt so viele potenzielle Abflugmöglichkeiten – von den Airports Paderborn/ Lippstadt, Münster/Osnabrück und Dortmund bis hin zum Flughafen Hannover“, nennt er ein Beispiel für sein Vorgehen. „Und was im Einzelfall günstiger ist, das kann mir kein Computer sagen.“ Das kann eben nur der Mensch. Zumal die Suche nach dem perfekten Flug – und sei diese noch so kompliziert – das westfälische Unternehmen nichts zusätzlich kostet: Hoffmann hat mit seinem Reisebüro eine so genannte Management Fee, also ein festes Pauschalhonorar, vereinbart.